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11.10.2002 - 

Auftragslage noch schlechter als befürchtet

EMC senkt Umsatzziel und entlässt

MÜNCHEN (CW) - Der Speicherhersteller EMC hat seine Umsatz- und Gewinnerwartungen nach unten korrigiert. Wegen der "brutalen" IT-Investitionslage und der weiter trüben Aussichten kündigte das Unternehmen an, sieben Prozent der Belegschaft zu entlassen.

Angesichts der anhaltend schwachen Nachfrage nach Highend-Speicherlösungen geht EMC für das Ende September abgelaufene dritte Quartal nur von Einnahmen in Höhe von 1,25 Milliarden Dollar aus. Einen Monat zuvor hatte das Unternehmen noch angekündigt, die von Analysten erwarteten 1,4 Milliarden Dollar zu erreichen.

Darüber hinaus rutscht der Speicherriese wieder in die roten Zahlen: Der operative Quartalsverlust wird den jüngsten Angaben zufolge bei zwei US-Cent pro Aktie liegen. Die Finanzexperten hatten zwar ebenfalls mit einem Minus gerechnet - allerdings nur von einem Cent pro Aktie. Damit hat sich auch EMCs ursprünglich angepeiltes Ziel erledigt, Ende des Jahres wieder in die Gewinnzone zurückzukehren.

CEO (Chief Executive Officer) Joseph Tucci bezeichnete das Umfeld der IT-Ausgaben als "brutal". Besorgt zeigt er sich vor allem darüber, dass sich die Situation in den vergangenen Wochen noch weiter verschlechtert habe. "Die anhaltende Investitionsflaute und die wachsende Unsicherheit hinsichtlich der konjunkturellen und geopolitischen Entwicklung zerstören das Vertrauen in die Wirtschaft zunehmend", so Tucci.

Kündigungen geplant

Zudem leidet EMC unter dem wachsenden Konkurrenzdruck im Speichermarkt. Vor allem die Präsenz von IBM und Hitachi Data Systems (HDS) macht dem ehemals dominanten Player zu schaffen. Die Strategie, mit preisgünstigeren Storage-Systemen und dem Fokus auf Speichersoftware gegenzusteuern, hat bislang nicht die erhoffte Wirkung gezeigt. Als Konsequenz aus der Misere kündigte EMC an, 1350 Mitarbeiter - das entspricht sieben Prozent der Belegschaft - zu entlassen. Bereits vor einem Jahr hatte EMC mehr als 5100 Stellen abgebaut. (sp)