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20.10.2000 - 

Compaq behält die Topposition

EMC überholt IBM im Speichergeschäft und ist jetzt weltweit die Nummer zwei

MÜNCHEN (CW) - Im vergangenen Jahr konnte EMC seinen Marktanteil bei Speichern etwas steigern, während IBM an Boden verlor. Damit liegt die Company aus Hopkinton nun erstmals hinter Compaq auf Platz zwei.

Die Marktforscher von Dataquest errechneten für 1999 einen weltweiten Gesamtumsatz mit Speicherprodukten von 21,4 Milliarden Dollar. Der Wert, der sich aus dem "storage supplier factory revenue" errechnet, stellt die Summe dar, die die Hersteller für ihre Produkte ab Fabrik erzielten.

Compaq konnte sich von diesem Kuchen 20,9 Prozent abschneiden, 0,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Neuer Zweiter in der Umsatzrangliste ist jetzt EMC mit einem Marktanteil von 15,7 Prozent (1998: 14,4 Prozent). Der Lieferant der "Symmetrix"-Speicher erzielte dieses Ergebnis ohne die Umsätze, die Data General mit den "Clariion"-Speichern getätigt hatte. DG wurde 1999 von EMC übernommen.

IBM musste im Vergleich zu 1998 insgesamt 1,8 Prozent abgeben und erreichte nur mehr 13,8 Prozent. Den vierten Platz der Top-Ten-Liste nimmt wie im Jahr zuvor Sun Microsystems ein, dessen Marktanteil um 0,2 auf jetzt 10,2 Prozent gestiegen ist. Ebenfalls unverändert rangiert Hewlett-Packard auf Rang fünf mit einem Anteil von 7,4 Prozent (im Vorjahr 6,8 Prozent). Den stärksten Zuwachs konnte der Sechstplatzierte, die Dell Computer Corp., verzeichnen, deren Anteil von 3,3 auf 4,9 Prozent gestiegen ist.

Einer der Gründe für das schwache Abschneiden der IBM dürfte die lange verzögerte Auslieferung der "Shark"-Plattenspeicher sein, die erst Mitte des Jahres auf den Markt kamen. Big Blue hat jetzt - zumindest in den USA - dafür gesorgt, verlorenen Boden gutzumachen. Die Company gewährt Stundungsrabatt für diejenigen Kunden, die SAN-Equipment für mehr als 300000 Dollar einkaufen. Statt wie bisher acht Prozent sollen sie nur mehr 6,3 Prozent Kreditzinsen auf gelieferte Ware zu zahlen haben.