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12.05.2005

EMC virtualisiert jetzt auch im Netz

Hard- und Software zur Virtualisierung werden mit dem SAN-Switch verbunden.

Speicherspezialist EMC hat seine lang erwartete Speichervirtualisierungslösung "Storage Router" fertig gestellt. Damit sollen sich insbesondere Speichergeräte in einem Netzverbund besser auslasten lassen.

Der Storage Router besteht aus einem Server-Cluster mit zwei Rechenknoten - dem "Control Path Processor" - und einer Virtualisierungssoftware. Die Appliance wird mit SAN-Switches von Drittherstellern verbunden. Derzeit sind laut der CW-Schwesterpublikation "Network World" die Schaltzentralen "MDS 9000" von Cisco und Brocades "Silkworm Fabric Application AP7420" für die EMC-Lösung zertifiziert. Entsprechende Produkte von McData/CNT sollen folgen. Laut Hersteller lässt sich der Storage Router in bestehende SAN-Umgebungen einklinken, arbeitet also auch mit den Speicher-Arrays zusammen, die nicht von EMC stammen.

Out-of-Band-Konzept

Die Virtualisierungssoftware der Appliance agiert wie ein Metadaten-Repository: Der Storage Router enthält alle Informationen darüber, wo sich die Daten im virtualisierten Speicherpool befinden. Gesteuert wird die Lösung über ein Web-basierendes Graphical User Interface (GUI), über eine Command-Line-Schnittstelle oder mittels EMCs hauseigener "Control-Center"-Software.

Der Storage Router folgt dem "Out-of-Band"-Virtualisierungskonzept, bei dem die Nutzdaten nicht durch die Virtualisierungs-Appliance geschleust werden, so dass kaum mit Performance-Einbußen zu rechnen ist. Damit geht EMC einen anderen Weg als IBM mit der "In-Band-"Lösung "SAN Volume Controller" und Mitbewerber Hitachi, der die Virtualisierung innerhalb des Highend-Speichers "Tagmastore" stattfinden lässt. (kk)