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30.07.2004 - 

Verhaltener Ausblick

EMCs Übernahmen zahlen sich aus

Für die Ende Juni abgeschlossene Berichtsperiode weist EMC einen Nettogewinn von 192,8 Millionen Dollar aus nach 81,7 Millionen Dollar im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Beim Umsatz legte der Storage-Spezialist zum vierten Mal in Folge zweistellig zu - nämlich von 1,48 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal auf nun 1,97 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von 33 Prozent entspricht. EMC profitierte dabei besonders von den im vergangenen Jahr getätigten Akquisitionen, denn das Softwaregeschäft, mit dem der Speicherriese seine Abhängigkeit vom Hardware-Business verringern möchte, konnte im Vergleich zum Vorjahr mit einer 64-prozentigen Umsatzsteigerung glänzen. Legato habe seine Lizenzeinnahmen um 20 Prozent gesteigert, Documentum seinen Gesamtumsatz um immerhin 14 Prozent, hieß es. Bei VMware war von "Rekorderlösen" in Höhe von 47,1 Millionen Dollar die Rede.

Den Umsatz mit Services erhöhte EMC gegenüber dem zweiten Quartal 2003 um 45 Prozent von 354,2 auf 515,4 Milliarden Dollar, die Einnahmen bei den Systemen (Disk Arrays) kletterten insgesamt um 16 Prozent. Die größte Nachfrage gab es bei den "Clariion"-Arrays und den "Celerra"-NAS-Heads (Network Attached Storage) mit einem Umsatzplus von jeweils mehr als 40 Prozent, während das "Symmetrix"-Geschäft leicht rückläufig war.

President und CEO Joseph Tucci zeigte sich angesichts dieser Bilanz zufrieden. Wohl auch deshalb, weil seine Company im abgelaufenen Quartal ohne die konsolidierten Zukäufe immer noch um 19 Prozent gewachsen wäre. Gleichzeitig sprach der EMC-Chef aber von einem "anspruchsvollen" Marktumfeld. Die Bereitschaft zu IT-Investitionen sei grundsätzlich vorhanden, die Kunden würden jedoch immer mehr von den Herstellern "fordern". Für das laufende dritte Quartal gab Tucci deshalb nur einen verhaltenen Aublick. Man peile einen Umsatz von rund zwei Milliarden Dollar an. Das Investitionsklima verbessere sich zwar konstant, aber eben nur sehr langsam. (gh/tc)