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28.11.1997 - 

Kosten- und Zeitersparnis bis zu 30 Prozent

Emprise stellt Framework für Software-Entwicklung vor

Das Paket basiert auf einem Framework-Konzept, worin Methoden, Tools und Standardbausteine zur Anwendungsentwicklung enthalten sind. Softfactory umfaßt das Vorgehensmodell "Easyway", die Entwicklungswerkzeuge "Easytools" sowie "Easyframes", eine Reihe standardisierter, in C++ geschriebener Softwaremodule (Business Objects) wie Drucken, Löschen und Ändern.

Statt wie sonst vielfach üblich ein Fach- oder DV-Konzept zu erstellen, setzen die Düsseldorfer auf Prototyping. Schon in den frühen Projektphasen sollen Dialogfenster (Masken) der späteren Softwaremodule zur Verfügung stehen, die den Funktionsumfang der Anwendung wiedergeben. Ausgangsbasis für die Entwicklung von Anwendungsbausteinen sind zwei sogenannte Frames, mit denen sich rund 90 Prozent der Anforderungen abdecken lassen sollen. Dazu gehört zum einen eine Bearbeitungsmaske für die Funktionen Einfügen, Ändern, Löschen von Daten, zum anderen eine Suchmaske, mit der sich zur Laufzeit Datenabfragen (Views) generieren lassen. Das Look and feel der Oberfläche entspricht den gängigen Windows-GUIs.

Detaillierte Prozeßbeschreibungen soll sich der Endanwender mittels Easytools zusätzlich per Online-Hilfe abrufen können. Mit dem Hilfesystem läßt sich während des gesamten Entwicklungsprozesses die projektbegleitende Dokumentation erstellen. Sie soll sich laut Hersteller später als Projektleitfaden und Benutzerhandbuch eignen.

Der Prototyp wird schrittweise in Zusammenarbeit mit dem Benutzer ausgebaut. Häufig wiederkehrende Prozesse sollen als Muster in einer Objektbibliothek in Easyframes abgelegt sein. Diese Technik unterstützt die Wiederverwendung von Software. Laut Emprise lassen sich damit Entwicklungskosten und -zeit um bis zu 30 Prozent gegenüber herkömmlicher Programmierung reduzieren. Die einzelnen Ebenen der Anwendung wie Präsentation, Verarbeitung und Datenhaltung sind objektorientiert entwickelt und Internet-fähig. Der Kunde kann wählen, ob die Präsentationsebene mit "Powerbuilder" von Sybase, Ingres' "Open Road" oder "New Era" von Informix entwickelt werden soll. Ein Java-Client ist in Planung.