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30.04.1982 - 

MDS Deutschland:

Emulator hilft beim Schweißen

HANNOVER (pi) - In Verbindung mit ihrer Serie MDS 21 stellt die MDS-Deutschland GmbH jetzt einen 3270-Emulator zur Verfügung, mit dem eine vorhandene 3270-Unterstützung um dezentrale Erfassungs- und Verarbeitungsfunktionen erweitert werden kann.

Vor Ort eingesetzte MDS 21-Anwenderprogramme können so zusätzlich auf Hauptrechner und zentrale Dateien für direkte Dateneingabe bzw. Informationsabruf zugreifen.

Die Messer Griesheim GmbH, Frankfurt, ein Unternehmen der Hoechst Gruppe, nutzt nach Ansicht von MDS bereits die Möglichkeiten dieses Emulators. So erfolgt bei der Schweiß- und Schneidtechnik von jedem der angeschlossenen Bildschirmplätze eines Systems MDS 21/50 über eine Standleitung der 3270-Dialog zum CICS-unterstützten Informationssystem sowie die Stapelübertragung zum und vom Informationssystem, und zwar bedienerlos über CICS-3270. Der Zugang zu den über 200 unterschiedlichen Dialogprogrammen wird über einen Berechtigungsschlüssel kontrolliert.

Mit den Systemen MDS 21/50 werden sowohl 3270-Stapel- als auch 3270-Dialogfunktionen genutzt. Je nach Aufgabenstellung sind die MDS-Systeme ausgestattet mit einer Zentraleinheit von 128 KBs bis zu vier Diskettenlaufwerken, einem 10-MB-Plattenlaufwerk, einem Systemdrucker für bis zu 500 Zeilen pro Minute, drei Stationsdruckern sowie vier Arbeitsplätzen mit 480- oder 1920-Zeichen-Bildschirm.

Jeweils eines der angeschlossenen MDS-Bildschirmgeräte übernimmt die Masterfunktion.

Kein TP-Monitor

Bei dieser Messer-Griesheim-Anwendung werden im Gegensatz zum normalen 3270-Betrieb die Daten am MDS-Terminal nicht vom Bediener eingegeben, sondern von einem Datenträger, der Diskette, im unbedienten Betrieb eingelesen. Dadurch ist für den Stapelbetrieb am Zentralrechner kein besonderer TP-Monitor erforderlich. Stapel- und Dialogbetrieb können parallel über dieselbe Standleitung ausgeführt werden. So läßt sich wahlweise an jedem der angeschlossenen MDS-Bildschirm-Arbeitsplätze 3270-Dialog, 3270-Stapelbetrieb oder eine intelligente Offline-Anwendung ausführen.

Grundsätzlich können Systeme der Serie MDS 21 in ein 3270-Netzwerk eingebunden sein und unter der Kommunikationsprozedur BSC, demnächst auch SDCL oder SNA/SDLC arbeiten. Weitere leistungsfähige industriekompatible Emulatoren stehen darüber hinaus für die Serie MDS 21 zur Verfügung.

Informationen: MDS Deutschland GmbH, Oskar-Jäger-Str. 175, 5000 Köln 30, Telefon: 02 21/ 54 10 41.