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10.06.1994

EMV-Gesetz tritt am 1. Januar 1996 in Kraft Nur wenige deutsche Hersteller kennen schon das CE-Pruefsiegel

MUENCHEN (pi) - Elektrosmog ueber Europa? Die Hersteller von elektrischen und elektronischen Geraeten haben nur noch 19 Monate Zeit, um ihre Geraete mit dem CE-Pruefsiegel fuer elektromagnetische Vertraeglichkeit (EMV) zu versehen.

Die noch nicht genau erforschten Auswirkungen von elektrischen und elektronischen Geraeten auf den menschlichen Organismus veranlassten 1989 die Europaeische Union dazu, eine Richtlinie ueber die elektromagnetische Vertraeglichkeit aufzustellen. Mittlerweile wurde sie als "Gesetz ueber die elektromagnetische Vertraeglichkeit von Geraeten" (EMVG) von der Bundesregierung in nationales Recht umgesetzt. Das EMVG tritt am 1. Januar 1996 in Kraft.

Hersteller beispielsweise von Mikroprozessoren oder PC- Erweiterungskarten, aber auch Montagebetriebe wie Systemintegratoren oder PC-Ausstatter sind danach verpflichtet, ihre Geraete mit einer "normgerechten EMV-Mindestanforderung" auszustatten. Als Beweis fuer die Konformitaet gilt das CE-Siegel, das zur europaweiten Vermarktung ohne laenderspezifische Einzelpruefung berechtigt.

Wie die Deutsche Gesellschaft fuer EMV-Technologie e.V. (DEMVT) mitteilt, erreichten in einer ersten Pruefung von Produkten nur rund fuenf Prozent die Mindestanforderungen. Eine spontane Kurzumfrage bei Ausstellern auf der Handwerksmesse in Muenchen ergab, dass 64 Prozent der betroffenen Herstellerfirmen vom EMV- Gesetz noch nichts gehoert hatten. Wie der DEMVT mitteilt, bringen die Wettbewerber aus dem asiatischen Bereich bereits normgerechte Erzeugnisse auf den Markt. Weitere Auskuenfte zu diesem Thema erteilt die DEMVT in Rosenheim (Tel.: 0 80 31-132 55).