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24.09.1999 - 

Kommentar

Ende des Anachronismus?

Mehr als 20 Herstellervereinigungen buhlen derzeit in der deutschen IT-Industrie um die Gunst zahlungskräftiger Mitglieder, hinzu kommen noch rund 40 regional tätige Organisationen. Mit der "Zukunftsindustrie" IT kann dies jedenfalls nur schwer in Einklang gebracht werden - erst recht angesichts ihrer wirtschaftlichen Bedeutung. Jetzt scheint es endlich gelungen zu sein, einen erfolgversprechenden Anlauf zur Gründung eines gemeinsamen Spitzenverbandes zu nehmen. Ein von vielen beklagter Anachronismus würde damit sein Ende finden. Um so interessanter ist deshalb auch die Frage, was jetzt den Ausschlag gab, um den "BITK" auf den Weg zu bringen. Persönlich gute Verbindungen zwischen wichtigen Leuten bei IBM, Siemens und Hewlett-Packard (HP), heißt es. Insider wissen, wer und was damit gemeint ist. Werden auch im BITK die Großen die Kleinen dominieren, wo doch 90 Prozent der deutschen IT-Firmen (noch) klein oder Mittelständler sind? Das ist nur eine der neuen Fragen, die sich aufdrängen. Und was ist mit dem nicht ganz unwichtigen Teil der deutschen Softwareindustrie, die mit dem SVDS einen eigenen Spitzenverband gegründet hat? Der BITK will Sprachrohr der ganzen deutschen IuK-Industrie sein. Es wäre wünschenswert - im Sinne aller, die in dieser Branche tätig sind.