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15.10.1993

Ende des Jahres koennen auch die aktuellen Telefon- und Adressdaten aus der Schweiz online ueber Datex-J abgerufen werden.

Der Dienst "Hallo" ist nach Angaben der im bayerischen Schliersee ansaessigen PC-Plus Computing GmbH bisher denjenigen Anwendern bekannt, die Telefon- und Adressdaten aus den USA ueber Datex-J bezogen haben. Mit der selben Oberflaeche und Bedienerfuehrung soll nun kuenftig auch der Zugriff auf das Telefonverzeichnis der eidgenoessischen PTT moeglich sein.Klammheimlich hat indes die Telekom dem Informationsdienst "Btx-aktuell" zufolge die Such-Software fuer das Btx-Anbieterverzeichnis modifiziert. So soll neuerdings die Eingabe des Begriffes "Sex" nicht mehr ein "quantitativ umfangreiches Suchergebnis" bringen sondern mit einer Fehlanzeige enden. Betroffen von dem juengsten Bannstrahl des Postunternehmens seien im aktuellen Anbieterverzeichnis insgesamt 153 Eintraege. Mit dieser Massnahme reagierte die Telekom offensichtlich auf die zunehmende Kritik gegen den vielzitierten "Redlight-District" in Datex-J.Positivere Nachrichten kann der Bonner Carrier hingegen in puncto ISDN vermelden. So wurden seit der Einfuehrung im Maerz 1989 eine Million Basiskanaele verkauft. Der Umsatz bei ISDN stieg dadurch von 275 Millionen Mark im Jahre 1991 auf 1,14 Milliarden Mark im vergangenen Jahr. Bis Ende 1994 sollen nach Plaenen der Telekom 1,6 Millionen Basiskanaele installiert sein; bereits Anfang 1994 sei vorgesehen, das ISDN-Netz in den alten Bundeslaendern flaechendeckend anzubieten.Vom anhaltenden ISDN-Boom profitiert natuerlich so mancher Zulieferer. So meldet beispielsweise die Sedlbauer AG, Grafenau, einen Telekom-Grossauftrag in Millionenhoehe fuer die Lieferung sogenannter ISDN-Interface-Boxen, den Niederbayern zufolge die kleinsten derzeit am Markt erhaeltlichen ISDN-PC-Adapter. Nach erfolgreichem Pilotversuch sollen die Boards von der Telekom nun zusammen mit der "Teledat"-Produktlinie den Endkunden angeboten werden. Auch ein Stueck vom ISDN-Kuchen will man bei der Duesseldorfer NTT Deutschland GmbH ergattern, wo man die Eroeffnung eines ISDN-Centers bekanntgegeben hat. Ausgestattet ist das Zentrum mit einem Videokonferenz-Studio, einem LAN- Internetworking-System, einem ISDN-Multiplexer, einem Faxgeraet der Gruppe 4 sowie einer digitalen Nebenstellenanlage. Die Duesseldorfer wollen mit dieser Einrichtung allen Unternehmen, die an ISDN-Kommunikation interessiert sind, entsprechende Einsatzmoeglichkeiten praxisnah demonstrieren und individuell abgestimmte Beratungen anbieten.Netware Lite ist erwachsen geworden, zumindest was die Verkaufszahlen betrifft. Das im September 1991 auf den Markt gekommene Peer-to-peer-Betriebssystem wurde nach Angaben des LAN-Marktfuehrers Novell weltweit mittlerweile ueber eine Million Mal verkauft.Grund zur Freude duerfte die im erst Fruehjahr 1993 gegruendete Netware Group Germany (NGG) haben. Die Anwendervereinigung, die sich vor allem die Foerderung des Informationsaustausches zwischen Anwendern, Herstellern und Netware-Experten auf ihre Fahnen geschrieben hat, konnte eigenen Angaben zufolge bereits mehr als 100 Mitglieder gewinnen.Chipcom plant den Aufbau einer europaeischen Anwendervereinigung. Ziel ist, wie es bei der Networking-Company heisst, eine Verbesserung des Informationsaustausches zwischen Anwender und Hersteller beziehungsweise den Anwendern untereinander. Geplant sind unter anderem Schulungen, Seminare und Workshops mit Entwicklern aus den USA sowie ein eigenes Mailbox- Forum.Chaos im Netz durch falsche Uhrzeit? Backup falsch, Betriebsdatenerfassung fehlerhaft, falsche Uhrzeit auf dem Fax? Alles kein Problem mehr durch "Atomzeit im Novell-Netz". Dies verspricht jedenfalls die Koelner Gude Analog- und Digitalsysteme GmbH beim Einsatz ihres Moduls "Expert mouseclock NTS", dass die jeweils genaue Uhrzeit ueber Funksignale empfangen und an eine beliebige serielle Schnittstelle eines Netware-Servers angeschlossen werden kann. Einen Blick fuer populaere Werbetraeger kann man der Deutschen Bundespost Telekom wahrlich nicht absprechen. So hat Swatch Telekom, ein Geschaeftsbereich des bekannten Schweizer Uhrenfabrikanten, gemeinsam mit der Telekom- Tochter Detemobil einen "Swatch-Pager" fuer Cityruf vorgestellt. Traeger dieser Uhr mit integriertem Empfaenger koennen im gesamten bundesdeutschen Cityruf-Netz sowie in den internationalen Cityruf- Regionen erreicht werden. Be- sonders stolz sind die eidgenoessischen Uhrenmacher angeblich darauf, dass sie das Problem mit der Unterbringung der Batterie und der Antenne loesen konnten. So wird die Batterie ueber eine Verlaengerung der Armbandbefestigung in das Gehaeuse geschoben, waehrend die Antenne - erkennbar an drei waagrechten Streifen - Bestandteil des Uhrenglases ist.