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25.03.2008

Ende des Wachstums bei Sony-Ericsson:

Das Handy-JointVenture Sony-Ericsson hat vor schwachen Geschäften im ersten Quartal des Jahres gewarnt und dies mit ökonomischen Rahmenbedingungen begründet. Die Zahl der verkauften Mobiltelefone soll demnach stagnieren, der Gewinn wird voraussichtlich nur noch halb so hoch wie im Vorjahreszeitraum (362 Millionen Euro) ausfallen, die Einnahmen dürften schrumpfen. Die Kurse von Ericsson und Nokia gaben daraufhin deutlich nach.

Billig-Notebooks für Hochpreismärkte:

Intel will seinen für den Bildungssektor in Drittweltländern entwickelten Billig-Laptop "Classmate PC" künftig auch in den USA und Europa anbieten (lassen). Der Classmate PC, primär ein Gegenentwurf zum "XO" des Projekts "One Laptop Per Child", arbeitet künftig mit dem neuen "Atom"-Prozessor. Diesen setzt Intel in einer ebenfalls neuen Klasse preisgünstiger "Nettops" ein, die rund 250 Dollar kosten sollen.

Datenträger-Schwund:

Seit 2005 seien rund 500 Notebooks und PCs bei "den meisten Bundesbehörden" gestohlen worden, verloren gegangen oder unauffindbar, berichtet die FDP-Bundestagsfraktion, die eine entsprechende Anfrage an die Bundesregierung gestellt hatte. Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Carl-Ludwig Thiele verlangte Aufklärung darüber, welche Daten sich auf den verschwundenen Computern befanden.

3Com mit leeren Händen:

Der geplante Verkauf des Netztechnikpioniers 3Com an die Investmentgesellschaft Bain Capital und den chinesischen Netzausrüster Huawei hat sich endgültig zerschlagen. Bain hatte vergangene Woche einen Rückzieher gemacht, da in US-Behörden Widerstände gegen Huawei als Minderheitsgesellschafter aufgetreten sind. Grund seien Bedenken zur nationalen Sicherheit, da 3Com ein Lieferant kritischer Systeme für öffentliche Einrichtungen in den USA ist.

Palm verfehlt die Erwartungen:

Unter starkem Druck der Wettbewerber RIM (Blackberry) und Apple (iPhone) im Highend sind die Einnahmen von Palm im jüngsten Quartal um ein Viertel zurückgegangen. Auch der Verlust fiel mit 31,5 Millionen Dollar schlimmer aus, als es die Analysten prognostiziert hatten. Die Hoffnung des Unternehmens ruht auf dem Einstiegs-Smartphone "Centro" zum unsubventionierten Preis von rund 300 Euro, das sich in dem Quartal ordentlich verkauft hat.

Mobilfunker-Zukunft ohne Telefonminuten:

Thorsten Dirks, Chef des Mobilfunkers E-Plus, hat seiner Branche einen Paradigmenwechsel prognostiziert. Gegenüber der "Berliner Zeitung" sagte er, dass sich die Mobilfunkunternehmen in fünf bis sechs Jahren zu reinen Datentransporteuren wandeln würden. Parallelen zog Dirks zu den Festnetz-Internet-Anbietern, die ihren Kunden Pauschalpreise für Datentransporte offerierten. Da sich das Handy zunehmend zu einem mobilen Internet-Anschluss entwickele, sei der Trend auch hier vorgezeichnet.