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14.08.1986

Endgültig zusammengebrochen ist die englische Handelskette Interfase Network plc

Endgültig zusammengebrochen ist die englische Handelskette Interfase Network plc. Das von dem heutigen Tandon-Geschäftsführer und Ex-Computerland- und Apricot-Manager James Minotto gegründete Filialunternehmen hatte sich trotz einer Finanzspritze von 1,7 Millionen Pfund Ende letzten Jahres nicht mehr erholt.

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Auf professionelle Software beschränken will sich die britische Thorn Emi. Der Kölner Ableger Thorn Emi Computer Software GmbH, der Programme für Computerspiele angeboten hatte, wurde dichtgemacht. Nur die Tochterfirma EPS bleibt am deutschen Markt vertreten.

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Ihre Tochtergesellschaft Communications Solutions Inc. (CSI) hat die Control Data Corp. an den Mehrplatzmikro-Anbieter Altos Computer Systems verkauft. Die CSI, Hersteller von Kommunikationssoftware für SNA-Umgebungen, soll als eigenständiges Unternehmen weitergeführt werden.

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Trotz einer Steigerung der Bruttoeinnahmen um 45 Prozent sank der Reingewinn der ISI Logic Corp. im ersten Halbjahr 1986 verglichen mit dem Vorjahreswert um sechs Prozent von 3,71 auf 3,47 Millionen Dollar. Dabei fällt besonders eine Gewinneinbuße von 65 Prozent im zweiten Quartal (von 2,19 auf 0,77 Millionen Dollar) ins Gewicht. Als Grund dafür führt LSI-President Wilfred J. Corrigan den Preisdruck bei weniger komplizierten Produkten auf dem Markt für anwenderspezifische ICs an.

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Die Regierung in Südkorea will mit staatlichen Subventionen die heimische Elektroindustrie beim Ausbau der Produktkapazitäten unterstützen. Nach Angaben des Industrieministeriums planen 30 Hersteller von elektronischen Teilen im zweiten Halbjahr Investitionen von 268 Milliarden Won (670 Millionen Mark). Noch ist unklar, wieviel davon mit staatischen Mitteln gefördert werden soll.

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Ican Data, der norwegische Produzent von Workstations und CAD/CAM-Bildschirmgeräten, hat eine deutsche Vertriebsniederlasssung in München eröffnet. Unter der Geschäftsführung von Manfred Schreiber (vormals Benson-Schlumberger) will Ican in Deutschland vorwiegend OEM-Kunden beliefern.

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Um mehr als die Hälfte des letztjährigen Vergleichswerts, nämlich von 34,3 auf 16,4 Millionen Dollar, ist der Reingewinn der MCI Communications Corp. im zweiten Quartal dieses Jahres abgesunken. Allerdings enthält die Vorjahresbilanz einen Steuergewinn von 30 Millionen Dollar. Das Unternehmen, an dem IBM seit Herbst letzten Jahres mit 16 Prozent beteiligt ist, kann außerdem im selben Zeitraum eine Umsatzsteigerung auf das Anderthalbfache (von 601,2 auf 942,5 Millionen Dollar) vorweisen. Dieselben Relationen ergibt die Halbjahresbilanz: Als Reingewinn wurden 1986 36,2 (1985: 74,7) Millionen Dollar, als Umsatz 1,76 (1985: 1,I7) Millionen Dollar verbucht.

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150 bis 250 Millionen Mark will die Philips Kommunikations Industrie AG (PKI) innerhalb der nächsten Jahre allein in die Erweiterung ihrer urnberger Zentrale investieren. Diese Zahl nannte Vorstandsmitglied Hans-Peter Friedrichsen anläßlich der Einweihung des neuerbauten Logistik-Zentrums im Werk für Kommunikationssysteme