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05.03.1999 - 

Enge Integration in Oracle 8i

Enge Integration in Oracle 8i Oracles Jdeveloper geht in die Beta-Phase

MÜNCHEN (CW) - Seit kurzem bietet Oracle auf seiner Web-Site das neue Release 2.0 seiner Java-Entwicklungsumgebung "Jdeveloper" als Betaversion an. Wichtige Neuerungen sind die Unterstützung von Enterprise Javabeans (EJB) und Java-Servlets.

Jdeveloper dient der Programmierung und Verteilung Java- basierter Datenbankanwendungen und soll in erster Linie Oracles neuem Datenbank-Flaggschiff 8i zur Seite treten. So können mit dem Release 2.0 Java Stored Procedures geschrieben und mit Hilfe eines Wizards verteilt werden. Bisher stand nur die Oracle-eigene Datenbanksprache PL/SQL zur Verfügung, die lediglich ein "Wrapping" von Java-Routinen ermöglichte. Neu ist auch die Unterstützung von Enterprise Javabeans, die künftig mit dem Tool erstellt und über den "Application Server" und in 8i verteilt werden. Zudem lassen sich durch "JDK-Switching" beliebige Java Deve- lopement Kits innerhalb der Entwicklungsumgebung verwenden.

Als nach eigenen Angaben erster Hersteller setzt Oracle einen " SQLJ-Translator" ein. SQLJ ermöglicht es Entwicklern, SQL- Statements direkt in den Java-Sourcecode einzubetten. Wird der Code kompiliert, laufen die Statements durch den Translator, der sie laut Hersteller in 100%-Pure- Java-Code konvertiert, indem er standardisierte JDBC-Calls für den Datenzugriff benutzt. Dadurch, daß SQLJ-Programme in JDBC verwandelt werden, können sie auf beliebigen Plattformen und mit jedem JDBC-Treiber verwendet werden.

Weitere Neuerungen sind die Schnittstellen-Sammlung "Addin API", mit der die Entwicklungsumgebung erweitert werden kann, die Unterstützung von Fern-debugging sowie die Möglichkeit, für die Versionskontrolle über ein Plug-in das Tool "PVCS" von Intersolv einzubinden. Eine mehrschichtige Projektumgebung hilft ferner, Java-Code verschiedener Programmteile gleichzeitig zu bearbeiten, und auch die Entwicklung und Verteilung von Java-Servlets ist nun möglich. Letztere dienen der Kommunikation mit der Datenbank und der Erzeugung dynamischer HTML-Seiten.

Zum Lieferumfang von Jdeveloper gehören eine Dokumentation, Beispiele und detaillierte Angaben für die Erstellung von "Wizards", Add-ins und Designer. Das Tool verwendet JDK 1.2 und ist in der Vollversion nur als Teil einer Produkt-Suite erhältlich, die aus Oracle 8i und dem Applikations-Server besteht.

Jdeveloper soll zeitgleich mit der Datenbank in diesem Quartal auf den Markt kommen. Weitere Informationen und die Download-Version sind unter http:// technet.oracle.com erhältlich.