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12.08.1983

Engel der DV-Zwerge

Adam Osborne, schrieben wir an dieser Stelle (CW Nr. 32), habe Schwierigkeiten mit der Auslieferung seines "Executive". Kennzeichnend für die Situation bei den "Tragbaren" ist nach Ansicht von Branchenkennern, daß sich heuer die Portable-Premieren überschlagen. So nehme denn auch nicht wunder, daß Osborne ins Schwimmen geraten sei.

Dem Manne kann möglicherweise geholfen werden. Bemerkenswertes geschah nämlich in Amerika: Da wurde eine Computer-Company einzig und allein zu dem Zweck gegründet, quasi Unterstützungsfonds für kleine und mittlere DV-Firmen zu sein, Engel der Branchenzwerge, Holding und Amme für Nicht-lBM-Anbieter. Name des Unternehmens: Encore Computer Corp. - als Initiatoren und Mitinhaber zeichnen unter anderem Kenneth Fisher, früherer Prime-Präsident, der ehemalige Data-Genera-Vize Henry Burkhardt sowie Gordon Bell, bisher Entwicklungschef bei Digital Equipment.

Man will High-Technology-Firmen der Computerbranche mit Marketing-, Finanz- und Verwaltungs-Know-how unter die Arme greifen. Gewiß motiviert die Einsicht, daß IBM übermächtig werden könnte. Zehn Unternehmen stehen laut Fisher bisher auf dem Encore-Wunschzettel. Betrachtet man die Liste der Top-100 US-Computerfirmen (Seite 1), fallen einem leicht an die 20 Encore-Bedürftige ein. Aber vielleicht braucht die Fisher-Crew gar keine Tips von außen: Die englische Bedeutung von "Encore" entspricht unserer "Zugabe". Da kann man auf Neudeutsch nur sagen: "Da capo!"