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19.04.1996 - 

Serienfertigung erst in zwei Jahren

Englische Firma hat billigen Ersatz fuer LCDs entwickelt

Weitere Interessenten stehen schon Schlange: Philips Electronics, Hewlett-Packard, Motorola, AT&T, Pioneer und Thompson pruefen derzeit, ob sie eine Fertigungslizenz fuer die CDT-Technik erwerben sollen.

Selbstleuchtende Bildschirme bieten mehrere Vorteile gegenueber LCDs. Eine Hintergrundbeleuchtung ist nicht mehr notwendig, damit werden die Bildschirme duenner und billiger. Die Polymere kommen ohne Isolator aus und koennen daher wesentlich dichter gepackt werden als die Bildpunkte auf einem Fluessigkristall- oder Roehrenmonitor. Bei CDT schaetzt man, dass die Polymere auf eine Groesse von 0,5 Mikrometern gebracht werden koennen - herkoemmliche Roehrenmonitore arbeiten hingegen mit einem Rasterabstand von 280 Mikrometern.

Das Bild auf Polymerbildschirmen ist ausserdem aehnlich wie auf Roehrenmonitoren von allen Seiten gleich gut einsehbar. Eine produktionsbedingte Beschraenkung der Bildschirmdiagonale wie bei der LCD-Herstellung gibt es bei Polymerbildschirmen nicht.

Einziger Pferdefuss: Bis zur Marktreife der Polymerbildschirme werden noch mindestens zwei Jahre vergehen, waehrend andere Entwicklungen wie etwa die Plasmamonitore in Japan kurz vor der Serienfertigung stehen, erklaerte Mark Gostick, Lizenzverwalter bei CDT. "Wir werden aber versuchen, die Polymertechnik aehnlich weit zu verbreiten wie heute LCDs. Wir wollen zuerst kleine Displays fuer Mobiltelefone oder Uhren bauen und uns erst spaeter, wenn die Produktionstechnik ausgereift ist, an groessere Monitore wagen."