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27.01.2015 - 

Windows-Lizenzierung pro Nutzer

Enterprise Cloud Suite kostet 7 bis 12 Dollar

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Microsoft hat jetzt auch die mit Spannung erwarteten Preise für seine neue Lizenzoption "Enterprise Cloud Suite" (ECS) verraten.

Die ECS selbst wurde Anfang November angekündigt. Es handelt sich dabei um eine optionale Erweiterung für das Microsoft Enterprise Agreement (PDF-Link), die neben dem Zugang zu Office 365 und Enterprise Mobility Suite erstmals eine Lizenz von Windows pro Nutzer beinhaltet - bislang wurde Windows stets pro Gerät lizenziert, was in Zeiten von immer mehr Devices zunehmend zu einer Kostenfalle wurde beziehungsweise wird.

Auszug aus der ECS-Beschreibung
Auszug aus der ECS-Beschreibung

Microsoft hat jetzt laut "Computerworld" bestätigt, dass es für die ECS zwischen 7 und 12 Dollar pro Nutzer und Monat kassiert und dass in der Suite eine Lizenz für die Enterprise-Edition von Windows für Intel-basierende Desktops und Notebooks sowie für Tablets mit Bildschirmdiagonalen bis 10,1 Zoll sowie für den Zugriff auf Windows Enterprise via VDI (Virtual Desktop Infrastructure) oder "Windows To Go" (von der IT freigegebenes Image auf USB-Drive) enthalten sind.

Abhängig von der Größe des Deployments ist der Preis von 7 bis 12 Dollar für die ECS oft schon allein für Office 365 und Enterprise Mobility Management ein echtes Schnäppchen - enthalten sind unter anderem Azure Active Directory fürs Identity Management, OneDrive for Business, die MDOP Desktop Optimization Suite, Intune Mobile Device Management (MDM), Office auf allen Geräten und unbegrenzte VDI-Lizenzierung.

Der Microsoft-Manager Brad Anderson erklärte gegenüber unseren US-Kollegen, das aggressive Pricing richte sich primär gegen neue Wettbewerber wie MobileIron, AirWatch (übernommen von VMware), Box, Good Technology oder Samsung ("Knox") die allesamt in bestimmten Bereichen Office Konkurrenz machten mit Anwendungen für beispielsweise sichere E-Mail, sichere Collaboration oder Digital Rights Management (DRM).

"Unternehmen suchen nach Lösungen, die Management mit Produktivität und Identität verheiraten", sagt Anderson - und genau das soll die Enterprise Cloud Suite bieten, zumindest für Anwender, die sich auf Microsoft in allen Bereichen ihrer IT einlassen wollen. Wer genau für das neue Preismodell qualifiziert ist, das immerhin schon seit 1. Dezember 2014 gilt, das hat Microsoft allerdings noch immer nicht offiziell verraten.

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