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09.12.1983

Enterprise Information Systems Forum in Palm Springs:PC-Markt floriert trotz Einbrüchen

PALM SPRINGS (cw) - Der weltweite Markt für Personal-Computer-Hardware hat derzeit einen Wert von etwa 10 Milliarden US-Dollar. Bis 1986 kann mit einer weiteren Steigerung auf 22 Milliarden US-Dollar gerechnet werden. Zu diesem Ergebnis kam jetzt das Enterprise Information Systems Forum in Palm Springs.

Diese verstärkte Nachfrage schreibt Robert Fertig, Präsident des amerikanischen Marktforschungsinstituts Enterprise Information Systems, vorwiegend mittelgroßen bis großen Hersteller, Unternehmen aus dem Finanzierungsgeschäft, staatlichen Stellen und Ausbildungsinstitutionen zu. Etwa 40 Prozent aller für die DV ausgegebenen Gelder gehen auf das Konto großer Unternehmen stellte Fertig fest.

Personal Computer, Terminals und Multiuser-Workstations würden auch weiterhin das Geschäft mit Minicomputern und Mainframe-Produkten beeinflussen. Fertig: "Der 32-Bit-Personal-Computer dürfte für die gesamte DV-Industrie einen entscheidenden Einschnitt darstellen". Die Leistungsfähigkeit der Mikrocomputer und ihre Funktionalität werde sich von 1980 bis 1985 um den Faktor sechs erhöhen. Multi-Funktionsfähigkeit, Multi-Processing und verteilte Verarbeitung gehörten dann zur Norm. Mit der Integration von Daten, Bild, Text und Sprache zeichne sich das Verbundmedium als Realität ab.

Gleichzeitig, so Fertig, sei die Personal-Computer-Industrie, vor allem bezüglich der Software, einem ständigen Wechsel unterworfen. Die Marktführer von heute könnten bereits morgen vom Erdboden verschwunden sein. "Diese Branche", so Fertig,

"ist möglicherweise nicht in der Lage, alle Hard- und Software-Lieferanten zu unterstützen".