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20.12.1996 - 

Medizin- und Anlagentechnik im Visier

Entlassungen bei Siemens treffen SNI nur zum Teil

Von Pierer sagte, schwerpunktmäßig werde dieser Personalabbau in den Siemensbereichen Medizin- und Anlagentechnik stattfinden. Gegen die Darstellung, auch die Siemens-Tochter SNI werde schwer zur Ader gelassen, wandte sich Firmensprecher Norbert Strauch: SNI-Vorstandsvorsitzender Gerhard Schulmeyer habe bereits zu einem früheren Zeitpunkt gesagt, im laufenden Geschäftsjahr (Ende: 30. September 1997) würden insgesamt rund 1000 Mitarbeiter von Veränderungen betroffen sein.

Strauch wollte sich auf Nachfragen aber nicht zu der genauen Zahl der zu entlassenden Mitarbeiter äußern. Auch sehe er sich außerstande, die Bereiche zu spezifizieren, in denen SNI-Angestellte dem Rotstift zum Opfer fallen. Die Entlassungen, so Strauch, würden "moderat" ausfallen.

Strauch betonte, schon bei früheren Reduzierungen des Mitarbeiterstamms habe es zum einen viele vorzeitige Ruheständler gegeben, zum anderen "viel gegenseitiges Einverständnis". Entlassung sei, versuchte der Sprecher abzumildern, "ein häßliches Wort".

Bis zum 30. September 1994 beschäftigte die SNI nach den Worten Strauchs 38400 Mitarbeiter, ein Jahr später 37200, bis vor drei Monaten standen noch 34100 Arbeitnehmer in Diensten von SNI. Die vergleichsweise hohe Zahl an Entlassungen im abgelaufenen Geschäftsjahr resultiert allerdings vor allem auch aus dem Verkauf des Bereichs Hochleistungsdrucker. Diese Geschäftsdivision hatte die SNI inklusive aller hier Beschäftigten an die Océ Deutschland GmbH abgetreten.