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19.02.1999 - 

Entscheidungshilfe

Entscheidungshilfe Workflow im Test

MÜNCHEN (CW) - Wer wissen möchte, was Workflow-Produkte leisten können, der erhält jetzt wieder Schützenhilfe von der Pariser Workflow & Groupware Strategies (W&GS). Martin Ader, Chef der Consulting-Firma, hat die "Workflow Comparative Study 1999 Edition" herausgegeben.

Das Produktspektrum reicht von transaktionsintensiven High- end-Anwendungen bis hin zu E-Mail-basierten Desktop-Tools. Unterschieden wird außerdem zwischen Production-, Administrative-, Collaborative- und Ad-hoc-Workflow. Charakteristisch für diese Reihenfolge ist, daß sich der Production-Workflow durch gleichmäßig strukturierte und ständig wiederkehrende Arbeitsvorgänge auszeichnet, während ein Ad-hoc-Workflow individuelle und deshalb möglichst flexible Einstellungen erfordert. Damit wird auch ein zweites Kriterium impliziert: Im Gegensatz zur Collaborative- oder Ad-hoc-Variante muß Production- Workflow äußerst hohe Transaktions- beziehungsweise Durchsatzraten (Throughput) bewältigen können.

Ensemble: Als typisches Ad-hoc-Produkt - auch an dem günstigen Preis zu erkennen - läßt sich "Ensemble" von Filenet einstufen. Das Mail-basierte Programm ist extrem einfach zu bedienen und bietet gerade noch genug Funktionen, um in die Kategorie Workflow aufgenommen zu werden.

Dolphin: Deutlich mehr als Ensemble bietet in Sachen Definition von Workflow-Prozeduren die Ad-hoc-Engine "Dolphin". Hinzu kommt, daß das Team- ware-Produkt dynamische Änderungen der Prozeduren während ihrer Laufzeit gestattet. Beide Lösungen stellen End-User- Tools in Windows-Umgebungen dar.

WFX: Das Eastman-Produkt erlaubt den Sprung zum Admi- nistrative- und Collaborative-Workflow. Es basiert komplett auf der Messaging- Infrastruktur von Microsofts "Exchange". Beachtlich bei "WFX" sind die Features zur Programmierung von Workflow-Aktivitäten und zur Integration eines Dokumenten-Managements. W4: Allrounder-Fähigkeiten zeigt die aus der französischen Heimat des Autors stammende Lösung "W4" vom gleichnamigen Hersteller. Das auf Internet-Standards basierende Produkt mit HTML-Formularen und -Editor zeichnet sich zudem durch geringe Total Costs of Ownership (TCO) aus.

Intempo: Noch günstiger ist die TCO bei "Intempo", einer unternehmensweiten Administrative-Applikation. Gute Noten erhält sie auch für ihre Dispatching-Eigenschaften, womit die Verteilmechanismen gemeint sind, die eine Zuordnung von Aktivitäten auf eine große Anzahl von Workflow-Teilnehmern erlaubt.

Teamware Flow: Der große Dolphin-Bruder "Teamware Flow" eignet sich besonders dann, wenn Workflow-Prozesse häufig wechseln und die Prozeduren deshalb während der Laufzeit geändert werden müssen. Die Software läßt sich auch im Group- ware-Umfeld von Notes und Exchange betreiben.

Cosa Workflow: Das "Cosa"-Produkt vereint ein mächtiges Organisationsmodell (Dispatching) mit ebenso komplexen Petri- Netzformalismen zur Beschreibung von Prozeduren. Die von Baan als Standard-Workflow für das Enterprise Resource Planning (ERP) gewählte Software bietet eine Notes-Integration.

Inconcert:Die objektorientierte Inconcert-Lösung bietet auch als Production-Applikation ausgesprochen gute Möglichkeiten, Prozesse bei laufendem Betrieb zu ändern. Für die Systemintegration werden APIs in C, C++, OLE, Java und Corba angeboten.

MQ Series Workflow: Eine robuste Plattform für den komplexen Production-Workflow stellt IBM mit dem von Flowmark in MQ Series Workflow umbenannten Paket zur Verfügung. Während die Aktivitäten- Definition noch eine aufwendige Sache für Programmierer ist, bietet das OO-Design sonst einen hohen Grad an Wiederverwendbarkeit von Komponenten. Die weitreichende Integration in Notes liegt nahe.

CSE Workflow: CSE bietet Features, die in die Klasse des Production-Workflows hineinreichen. Die Stärken des Produkts liegen im Organisationsmodell und weitreichenden Funktionen für das Dokumenten-Management. Auch die Verteilmechanismen sind erwähnenswert.

Staffware: Eine gute Mischung aus Production- und Administrative- Workflow stellt die "Staffware"-Engine dar. Hinzu kommt eine hohe Performance der Durchsatzrate (Throughput). Bei der Implementierung und Verteilung von Aktivitäten lassen sich alle möglichen Front-ends wie Terminals, Windows- und Java-Clients ansprechen.

Visual Workflo: Die objektorientierte Filenet-Lösung für den High- end-Bereich verfügt über eine äußerst hohe Durchsatzrate und Skalierbarkeit für Production-Anwendungen. Das für große Workflow- Projekte geeignete Paket bietet über Active-X-Objekte Zugang zu Rapid Application Development und Drittapplikationen.

Nähere Informationen zur dreibändigen Workflow Comparative Study gibt es unter Telefon 0033-1-42380802 oder im Internet bei "www.wngs.com".