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03.08.2001 - 

Neue Internet-Dienste/Kommentar

Entwickeln, aber nicht experimentieren

Helga Biesel Redakteurin CW

Kann Web-Casting der Online-Werbung bringen, was Banner bisher nicht leisten konnten? Die Entwickler in Sachen Streaming Media beantworten diese Frage positiv. Ermutigt durch die kommenden höheren Bandbreiten und die grundsätzlich größere Attraktivität bewegter Bilder, versprechen sie sich einen neuen, marktöffnenden Akzeptanzschub für das WWW.Doch wie schon so oft im Internet-Business: Wunsch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander. Die Richtung indes scheint vorgegeben. Beispiel: "Spiegel Online" ließ die Tour der France auf seiner Site touren - erfolgreich, obwohl sie keine TV-Qualitäten erreichte. Offenbar haben jetzt auch die Entwickler, Standardisierer und Kreativen der Werbebranche die Startlinie verlassen und drehen ihre ersten Runden (Seite 40).

Neue Internet-Dienste bieten auch bereits eingeführte Extranets - sei es als firmeneigene Kundendienstleistungen oder auch im extern gesteuerten Netz, an dem man teilnimmt und von dem man profitieren will. Hier hat sich ein stetig wachsender Bedarf aufgetan. Zielgruppengerecht aufbereitet, rund um die Uhr und überall verfügbar, nutzen diese Dienste alle Vorteile des Mediums. Extranets haben sich vor allem auf Branchenebene durchgesetzt. Ihre Perspektiven sind weiterhin rosig (Seite 42).

Sehr viel geringer ist die Akzeptanz der zahlreichen neuen Zahlungsvarianten im Internet. Auch der Internet-Kunde besteht immer noch darauf, zuerst die Lieferung zu erhalten, sodann ihren Inhalt zu prüfen und erst nach Erhalt einer gedruckten Rechnung zu bezahlen, wenn alles passt. Und das bevorzugt mit traditionellen Bezahlverfahren. Offenbar sind die neuen Billing-Services zu sehr an den Interessen der Händler orientiert. Lediglich die Kreditkarte erfreut sich auch im Netz einer gewissen Beliebtheit, vorausgesetzt, die Nummer kann verschlüsselt übertragen werden nach dem Motto: Keine Experimente in Zeiten wie diesen (Seite 44).