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04.07.2006

Entwickler verzweifelt gesucht

Im ersten Halbjahr 2006 wurden rund ein Viertel mehr IT-Jobs ausgeschrieben als im gleichen Vorjahreszeitraum. Vor allem Entwickler sind gefragt.
Die mit Abstand meisten IT-Jobs entfallen auf Beratungs- und Softwarehäuser, prozentual am stärksten legten aber die Zeitarbeitsfirmen zu.
Die mit Abstand meisten IT-Jobs entfallen auf Beratungs- und Softwarehäuser, prozentual am stärksten legten aber die Zeitarbeitsfirmen zu.

Von 10204 auf 12412 kletterte gegenüber dem Vorjahr die Zahl der IT-Stellenangebote, die in den ersten sechs Monaten 2006 in 40 Tageszeitungen und der computerwoche ausgeschrieben wurden. Der Personaldienstleister Adecco, der die Untersuchung vornimmt, sieht darin eine Bestätigung dafür, dass es wirtschaftlich aufwärts geht. Ein Beweis sei auch, dass der allgemeine Stellenmarkt um 23 Prozent gewachsen sei.

Die meisten IT-Offerten entfallen mit 3477 Angeboten nach wie vor auf die Beratungs- und Softwarehäuser, die damit etwa ein Drittel der Stellen anbieten. Prozentual am stärksten legten die Zeitarbeitsfirmen zu. Dort stieg die Zahl der Jobangebote von 334 auf 631. Über alle Branchen hinweg verzeichnen die Personaldienstleister mit 80 Prozent den größten Zuwachs an freien Arbeitsplätzen.vor den Konstruktionsbüros (plus 50 Prozent).

Fast alle Branchen suchten mehr IT-Beschäftigte als im Vorjahr, zum Beispiel der Maschinenbau, die Elektronikindustrie oder der öffentliche Dienst. Rückläufig sind dagegen die Angebote der Telekommunikations- und der Finanzdienstleistungsbranche.

Die Frage, welche IT-Qualifikation besonders gesucht war, lässt sich eindeutig beantworten: Allein 2896 Offerten gab es für Anwendungsentwickler, etwa ein Drittel mehr als im Vorjahr. Prozentual noch stärker stieg das Interesse an Internet-Spezialisten, wenn auch auf geringerer Basis - und zwar von 303 auf 425. Größer als im Vorjahr ist auch der Bedarf an Verkäufern, Datenbank- sowie System- und Netzspezialisten. Zurückgegangen sind die Angebote für Organisatoren und Koordinatoren sowie Mitarbeiter im RZ-Umfeld.

Eine Verschiebung gab es bei der regionalen Verteilung der IT-Stellen. Die Hauptstadt Berlin rückt erstmals auf Platz drei vor und folgt damit direkt auf die starken Hightech-Regionen Bayern und Baden-Württemberg. Damit verdrängen die Preußen erstmals die Hessen und Nordrhein-Westfalen. Insgesamt verzeichnet der Osten der Republik ein beachtliches Wachstum von freien IT-Jobs um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. (hk)