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11.06.1993

Entwicklung vorwiegend in den USA OSF Europa setzt Schwerpunkt auf Betreuung grosser Anwender

PARIS (IDG) - Die europaeische Filiale der Open Software Foundation (OSF) sieht ihre Aufgabe primaer darin, Mitgliedskonzerne beim Design und bei der Implementierung unternehmensweiter verteilter Systeme zu beraten. Zu diesem Zweck schliesst die Organisation Vertraege mit Grossanwendern von bis zu dreijaehriger Dauer ab.

Hersteller wie IBM, DEC oder Hewlett-Packard konzentrieren ihre Entwicklungsarbeiten im Rahmen der Open-Systems-Vereinigung weitgehend auf die Vereinigten Staaten. "Wir hier in Europa", erlaeutert Alan Fastre, Director of European Operations, "sind nur dazu da, offenen Systemen zum Durchbruch zu verhelfen."

Gemeinsam mit seiner Bruesseler Zehn-Personen-Mannschaft berate er Mitgliedsunternehmen wie Daimler-Benz, die Barclays Bank oder den Oel-Konzern Elf bei der Einfuehrung des Distributed Computing Environment (DCE). DCE ist eine Basistechnologie, auf der sich Anwendungen fuer verteilte heterogene Umgebungen erstellen lassen.

Derzeit bietet eine Reihe unabhaengiger Softwarehaeuser, die zum Teil weder OSF-Mitglied noch DCE-Lizenznehmer sind, Kurse an, in denen sich Anwender mit der DCE-Technologie vertraut machen koennen. Fastre hofft, schon bald auch auch die Walldorfer SAP AG und die Software AG in Darmstadt zu den insgesamt rund 400 Softwarehaeusern zaehlen zu koennen, die ihre Anwendungen DCE- kompatibel gestalten. Das waere dringend noetig, denn um verteilte Systeme aufzubauen, benoetigen die Anwender mehr DCE-kompatible Programme sowie Entwicklungswerkzeuge, mit denen sich Client- Server-faehige Anwendungen erstellen lassen.