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Entwicklungsumgebung läuft auf 80386-Rechnern RPG schlägt eine Brücke von den proprietären Systemen 34 und 36 zur Unix-Rechnerwelt

17.08.1990

MÜNCHEN (CW) - Was Wang, der Not gehrochend, seinen Uralt-Kunden selbst bietet, gibt es von Liant Software nun auch für IBM-Insulaner: eine Brücke zu Unix.

Die Version 3 des LPI-RPG-II-Compilers, eine Implementierung der /34- und /36-RPG-Programmierumgebung, Version 5, läuft auf 80386-Rechnern unter Interactive Unix V.3 oder SCO Unix 3. Für andere Systemumgebungen verspricht Liant einen Anschlußservice. Besonderes Augenmerk, so der Hersteller, wurde darauf gelegt, ein "S/36-Look-and-Feel" zu erreichen, um so für den Benutzer die Notwendigkeit, sich direkt mit Unix herumzuschlagen, auf ein Minimum zu reduzieren. Terminal-Definitionsdateien sollen es ermöglichen, das Entwicklungssystem an jedem Bildschirm-Arbeitsplatz einzusetzen.

LPI-RPG, so Liant, ist ein Paket mit echtem Compiler und einer Systemsteuersprache, die sowohl OCL-Anweisungen interpretiert als auch Schnittstellen zu vielen der Dienstprogramm-Funktionen bietet, die auf den Systemen 34/36 gerne eingesetzt werden. Zusätzlich gibt es ein Dateikonvertierungs-Programm zur Übersetzung vorhandener Datenbestände von EBCDIC nach ASCII sowie weitere spezielle Portierungshilfen. Das gesamte System kostet - für eine unbeschränkte Zahl von Benutzern - 12 585 Mark, Runtime-Module gibt es für 6285 Mark.