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29.10.1999 - 

ERP und Kunden-Management aus einer Hand

Epicor lockt Mittelständler mit kurzen Projektlaufzeiten

MÜNCHEN (CW) - Speziell auf mittelständische Unternehmen zielt das Angebot des amerikanischen Softwarehauses Epicor. Das Unternehmen ist aus der Verschmelzung von Platinum Software und Dataworks hervorgegangen und bietet nun hierzulande die EnterpriseResource-Planning-(ERP-)Lösung "Platinum ERA" sowie "Clientele", eine Produktsuite zur Verbesserung von Kundenbeziehungen.

Man sollte glauben, daß der hiesige Markt für ERP- und Customer-Relationship-Management-(CRM-)Software mittlerweile gesättigt ist. Doch das scheint für Epicor, das laut eigenen Angaben weltweit über 10000 Kunden verfügt, kein Hinderungsgrund, es hier zu versuchen. Entgegen den meisten großen US-Softwareschmieden (Peoplesoft, Oracle, J.D. Edwards) positioniert sich Epicor denn auch als Anbieter für den Mittelstand.

Man sollte glauben, daß der hiesige Markt für ERP- und Customer-Relationship-Management-(CRM-)Software mittlerweile gesättigt ist. Doch das scheint für Epicor, das laut eigenen Angaben weltweit über 10000 Kunden verfügt, kein Hinderungsgrund, es hier zu versuchen. Entgegen den meisten großen US-Softwareschmieden (Peoplesoft, Oracle, J.D. Edwards) positioniert sich Epicor denn auch als Anbieter für den Mittelstand.

Einführung in drei bis sechs Monaten

Die Begründung: Die Produkte seien rascher und mit geringeren Kosten in Betrieb zu nehmen. Im Falle der CRM-Software Clientele müßten jedem Dollar für Softwarelizenzen durchschnittlich nur rund 0,5 Dollar für Beratung und Implementierung hinzugefügt werden, bis die Anwendung laufe, so verspricht es zumindest der Anbieter. Bei Konkurrenzprodukten von Onyx, Pivotal und Siebel liege das Verhältnis von Softwarekosten zu Beratung bei eins zu zwei bis eins zu sieben. Clientele-Projekte dauerten im Mittel etwa drei bis sechs Monate, während sich Anwender mit der Einführung von Software der Mitbewerber mindestens sechs bis zwölf Monate herumschlügen.

Das CRM-Paket umfaßt die heute marktüblichen Bausteine für Vertrieb, Marketing und Kundendienst, wobei laut Unternehmensaussagen die Stärken im Bereich Kontakt-Management liegen. Die Komponente "Clientele Net" erlaubt es Kunden, Geschäftspartnern und Außendienstmitarbeitern, aus einem Browser heraus über das Internet oder Intranet auf Informationen zuzugreifen. Außenstellen und Laptop-Benutzer können mittels "Clientele Connector" eine Verbindung zu den zentralen Datenbeständen aufbauen und Informationen austauschen und abstimmen (replizieren/synchronisieren).

Um Arbeitsprozesse wie die Benachrichtigung von Kunden oder Mitarbeitern zu automatisieren, steht das Modul "Clientele Conductor" zur Verfügung. Der Baustein ist ferner in der Lage, E-Mails abzufragen und in Datensätze umzuwandeln. Nicht fehlen darf bei einer CRM-Suite natürlich die Integration in Back-Office-Systeme. Dazu stehen eine Reihe von Schnittstellen speziell für die Verbindung mit der hauseigenen ERP-Lösung Platinum ERA zur Verfügung.

Diese basiert auf Microsofts "Back-Office"-Produkten, ist Internet-fähig und umfaßt Funktionen wie Finanzwesen, Fertigung, Vertrieb, Distribution und Kundendienst. Die Planung der Logistikkette innerhalb des Unternehmens sowie mit externen Geschäftspartnern kann durch Supply-Chain-Management-(SCM-)Funktionen abgedeckt werden. E-Commerce-Module wie "ERA.net Order" erlauben Bestellungen über das Internet, während "ERA. net-Decision-Support"-Analyse-Anwendungen Kunden und Außendienstmitarbeitern den Zugriff aus dem Web öffnet.

Epicor (www.epicor.com) mit Hauptsitz in Irvine, Kalifornien, beschäftigt weltweit 1700 Mitarbeiter und erwirtschaftete 1998 einen Umsatz von rund 250 Millionen Dollar. Die deutsche Niederlassung ist in München.