Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Konsolidierung hält an

Epicor und Scala fusionieren zum globalen ERP-Player

21.11.2003
MÜNCHEN (CW) - Der amerikanische ERP-Anbieter Epicor plant, seinen holländischen Konkurrenten Scala Business Solutions für 87 Millionen Dollar zu übernehmen und damit zum nach eigenen Angaben weltweit elftgrößten ERP-Hersteller zu wachsen.

Globale Präsenz dürfte Epicors Hauptmotiv für die beabsichtigte Übernahme sein: Während sich die Scala-Anwender weitgehend im europäischen und chinesischen Markt finden, trifft man das Epicor-Produkt überwiegend in den USA, Großbritannien und Australien. Mit dem vom Scala-Management unterstützten Merger würde einer der weltweit größten Anbieter von ERP-, CRM- und SCM-Anwendungen auf Basis von Microsofts .NET-Plattform entstehen. Das fusionierte Unternehmen hätte einen Jahresumsatz von rund 250 Millionen Dollar und eine installierte Basis von etwa 20000 überwiegend im Mittelstand und in Konzerntöchtern angesiedelten Kunden.

Für die Akquisition will Epicor 41,7 Millionen Dollar an Barmitteln sowie 4,1 Millionen eigene Aktien aufwenden. Ein öffentliches Angebot soll den Scala-Aktionären im Dezember unterbreitet werden. Die Übernahme selbst hofft Epicor im ersten Quartal 2004 abschließen zu können.

Der kalifornische ERP-Hersteller hatte in den letzten Jahren kräftig unter der IT-Krise gelitten. Lagen die Einnahmen im Jahr 2000 noch bei knapp 220 Millionen Dollar, schrumpften sie 2003 auf 143,5 Millionen Dollar. Eine deutliche Erholung zeichnet sich erst seit dem letzten Quartal ab, das Epicor mit einem Umsatzplus von 18,8 Prozent (40,3 Millionen Dollar) abschloss. (ue)