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24.06.1988 - 

Nach Maxtor zeigt nun auch 3M eine Laserdisk:

Erasable Optical Disks auf dem Vormarsch

LONDON (ch) - Löschbare optische Speicher markieren derzeit einen wichtigen Trend in der Massenspeichertechnik. Auf der Londoner Messe Optical Information Systems hat nun nach Maxtor auch 3M derartige Produkte präsentiert. Für den Rechner erscheint die löschbare Laserdisk wie eine Winchester.

Während Maxtor für seine 5?- und 3?-Zoll-Platten eigene Laufwerke entwickelt hat, läßt 3M sein Produkt (Durchmesser: 5? Zoll) auf der Mechanik von Olympus beziehungsweise Sony laufen. Die 3M-Platte weist eine Kapazität von 325 MB je Seite auf. Während des Betriebes wird immer nur auf eine Seite zugegriffen. Die mittlere Zugriffszeit beläuft sich auf 84 Millisekunden. Die Platte ist bei einer garantierten Lebensdauer von zehn Jahren auf zehn Millionen Lese- beziehungsweise eine Million Schreib-/Löschzyklen ausgelegt. Der Preis soll um die 50 britische Pfund für eine Platte liegen.

Neben der hohen Kapazität sieht man bei beiden Herstellern als wichtigstes Merkmal die Austauschbarkeit der Medien an. Die damit verbundenen Vorteile sollen neben der Datensicherheit - die Platte läßt sich etwa bei Betriebsschluß aus dem Rechner nehmen und wegschließen -auch der Zugriff auf unterschiedliche Software- und Datenpakete sein. Völlig grenzenlos ist die Austauschbarkeit aber noch nicht gediehen: Zwar ist die Mechanik der Platten von Maxtor und 3M weitgehend identisch, so daß die Datenträger im Prinzip auch untereinander austauschbar sein könnten, aber jeder Hersteller verwendet eigene Algorithmen für die Beschriftung. Daher sind beschriebene Disks nur noch in Laufwerken des gleichen Herstellers zu verwenden.

3M wird seine Platten etwa ab Ende des Jahres auf den Markt bringen. Wie gerüchteweise zu hören war, arbeitet mittlerweile auch Canon an einem solchen System.