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11.04.1980 - 

SVD-Seminar:

Erfahrungen mit Datenbanken

ZÜRICH (sg) - Die Schweizerische Vereinigung für Datenverarbeitung SVD hat sich vor einem großen Teilnehmerkreis bei einemzweitägigen Seminar ausführlich zur Problematik der Datenbanken geäußert. Sie folgte damit dem Trend ihrer Mitglieder, überwiegend Groß System-Anwendern die den immer stärker -werdenden Bedürfnissen nach besser Verfügbarkeit derDatenbestände nur noch durch Einrichtung von Datenbanken begegnen können.

Das SVD-Seminar paßte sich in der Reihenfolge seiner Vorträge - einer Mischung von Theorie und -Praxis - demunterschiedlichen Entwicklungsstand der. Teilnehmer an. Als Vertreter der theoretischen Seite Kamen besonders die Professoren Bauknecht, der auch Präsident des SVD ist, und Zehnder, sowie als Vertreter- der: Softwarebranche ADV/Orga und SWS sowie zweiAnwender zu Wort.

Abgesehen von den Eingangsreferaten, die sich vornehmlich mit organisatorischen Voraussetzungen von Datenbankenbeziehungsweise deren Unterschieden zu konventionellen Datenstrukturen Beschäftigten, war sehr viel von Planen und Ausführen von Datenbanken und den dabei gemachten Erfahrungen die Rede. Es wurde zumeist klar zum Ausdruck gebracht, daß es selbstbei strikter Befolgung der Datenbankgrundsätze in der Vergangenheit nicht immer gerade problemlose, in praktischer Anwendung sich bewährende Datenbanken gegeben hat. Selbst der Einsatz von sogenannten Datenbanksystemen konnte das gelegentlicheAnstoßen an Grenzen nicht verhindern. .

Stellvertretend für alle auf diesem Seminar gemachten Aussagen, mögen an dieser Stelle die Schlußfolgerungen von Dr. E.Bula von der ADV / Orga (Schweiz) GmbH wiedergegeben werden. Demnach erfordert die Planung und Realisation einer Datenbank systematische Vorgehensweisen, welche durch effiziente Techniken sinnvoll ergänzt werden müssen. Die Gestaltung undImplementation einer Datenbank können nicht gelöst vom übrigen Gestaltungsprozeß eines Informationssystems betrachtet werden.

Der Einsatz von DB-Software-Tools erleichtert den Umgang mit einer Datenbank. Darüber hinaus besteht allerdings einBedarf für solche DB-Design-Hilfen, die einfach in der Handhabung und ohne wesentliche Beanspruchung der Computerkapazitäten Verwendung finden.