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14.08.1981 - 

Weg aller Daten bis zur Verarbeitung führt nur über leistungsstarke DE-Systeme und deren Software:

Erfassung vor Ort bringt neue Möglichkeiten

NEU-ISENBURG - Nicht der Vergangenheit gehören Datenerfassung und die dazu benötigten Systeme an, ist die Überzeugung von Gerhard R. Bartel . Gewandelt hätten sich vielmehr die Kombinations- und Einsatzmöglichkeiten moderner Datenerfassungssysteme. In seinem Beitrag beschreibt Bartel auch Kriterien zur Auswahl zukunftsorientierter DE-Systeme.

Jede Veränderung im Ablauf eines Unternehmens wird auf Belegen dokumentiert. Das hat Gültigkeit für alle Organisationsbereiche. Man unterscheidet in der Erfassung von Belegen auf ein System lediglich zwischen zwei Kriterien: Quantität (Massendatenerfassung) und/oder Qualität (Einzeldatenerfassung).

Banken, Versicherungen, Behörden, Krankenkassen und andere große Verwaltungsorganisationen haben einen regelmäßigen Beleganfall, dessen Volumen bei weitem die Milliarden-Grenze übersteigt. Ob Schecks, Verträge Krankenscheine - unsere Umwelt lebt von solchen Hilfsmitteln zum Informationsaustausch.

Datenerfassungssysteme haben in den vergangenen Jahren einen Wandel zu mehr Intelligenz, größerer Datensicherheit, vielfältiger anpassungsfähiger Peripherie sowie komfortablere Datenfernverarbeitung vollzogen.

Klassischer Ausgangspunkt solcher Systeme war die Ablösung Locher/ Prüfer sowie Einzelplatzsysteme durch Systeme mit Bildschirmterminal und Minirechner. Eingabe der Daten über Terminals, Zwischenspeicherung auf Magnetplatte oder Floppy sowie Ausgabe auf Magnetband, so stellte sich vor Jahren eine typische Konfiguration dar. Einmal die Vorteile preiswerter und schneller Erfassung von Massendaten erkannt, war es ein kleiner Schritt bis zur intelligenten Datenaufbereitung. Nicht nur die Entlastung des Host-Computers, vielmehr auch die problemlose Erfassung von Einzeldaten am Ort ihres Entstehens - der vielzitierten Fachabteilung - brachte dem Anwender neue Möglichkeiten zur verarbeitungsgerechten Eingabe aller Informationen, deren Speicherung beziehungsweise weitere Auswertung notwendig ist.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Verknüpfung von Massendatenerfassung und Distributed Data-Entry sind Systemfamilien, deren Hard- und Software-Moduln den Organisationsformen unterschiedlicher Anwendungsbereiche gewachsen sind.

Anhand eines solchen Konfigurators (Abbildung) lassen sich wesentliche Kriterien zur Auswahl zukunftsorientierter Systeme ablesen.

- Datenerfassungsplätze angepaßt auf Datenarten und eingebenden Personenkreis;

- Datentransfer wahlfrei zu unterschiedlichen Speichermedien;

- Hardcopy-Einrichtung, damit auch der Sachbearbeiter vor Ort seine internen Dokumentationen durchführen kann;

- zusätzlicher programmierbarer DFÜ-Prozessor (hier PMM) steuert bis zu acht Datenübertragungsleitungen (Gesamtleistung 56 000 Baud) parallel, ermöglicht schnellen Informationsaustausch auch mit Filialbetrieben;

- separate Hard-/Software-Steuerung für Hochleistungsdatenerfassung und intelligente Erfassung und Verarbeitung;

- Programmiersprachen funktionsgebunden

- spezieller Bildschirm mit "KOBOL" (Keystation-Online -Business-Oriented-Language) erlaubt schnelles Response-Zeitverhalten;

- RPG II für intelligente Peripherieverwaltung;

- Share-Mode erlaubt gleichzeitigen Zugriff zweier Programmiersprachen auf eine Datei;

- bewährtes ANS-Cobol für differenzierte Verarbeitungsprozesse,

Daher wird auch morgen der Weg aller Ursprungsdaten bis zur Verarbeitung beziehungsweise Auswertung - und das nicht nur unter kommerziellen Aspekten betrachtet - nur über entsprechende leistungsstarke Erfassungssysteme und deren zweckgebundene Software schnell und auswertbar gestaltet. Damit die Datenerfassung auch weiterhin ein effizienter Vorgang mit kontrollierten Aus-/Weitergabekriterien wird, sollten solche Computersysteme der Beleg-Quantität und-Qualität Rechnung tragen.