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28.06.1996 - 

Miteinander von R/3 und PDM

Erfolg nach 15 Monaten

Zwei Prozesse prägen im wesentlichen das Bild eines produzierenden Unternehmens: Produktkonzeption und Fertigung. Dementsprechend plädiert Günther Zintl von der Siemens AG auch für zwei Lösungen, um ein übergreifend effektives Daten-Management zu gewährleisten. Während R/3 in seinem Unternehmen deterministische Aufgaben im PPS- und betriebswirtschaftlichen Bereich abdecke, würden die kreativ arbeitenden technischen Abteilungen mit einem flexibleren PDM-System ausgestattet. Die Schnittstelle zwischen beiden Welten sei die in der Entwicklung generierte und über die Arbeitsvorbereitung an die Produktion übergebene Stückliste.

Es sei jedoch häufig zu beobachten, so Zintl, daß der kaufmännische Vorstand SAP massiv fördere, die PDM-Aktivitäten dagegen eher zu klein ausgelegt würden. Dies widerspreche der Bedeutung, die einem PDM-Projekt zukomme. Aus Erfahrung wisse man, daß die PDM-Implementierung hinsichtlich der Architektur, Größenordnung und Systemansprüche große Ähnlichkeiten mit einer R/3-Einführung aufweise.

Einen anderen Erfahrungswert nennt der Siemens-Experte für die Zeitvorgaben: Wer angesichts der aktuellen DV-Zyklen nicht innerhalb von 15 Monaten auf einen funktionsfähigen PDM-Prototypen verweisen könne, dessen Projekt habe nur wenig Chancen, realisiert zu werden.