Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

29.09.2000 - 

Internet - Segensspender mit Tücken

Erfolg und Disaster sind nur einen Mausklick voneinander entfernt

MÜNCHEN (CW) - Das Internet hat die Kommunikation in Unternehmen revolutioniert: Ein paar Mausklicks, und schon ist übermittelt, was früher Tage dauerte. Doch der Traum vom unbegrenzten Informationsaustausch kann schnell zum Alptraum werden.

Wer glaubt, dass sich durch die kommunikative Revolution in den Unternehmen alles zum Besseren gewendet hat, sei gewarnt: Durch Internet und E-Mails können sich Firmen eine Menge Ärger einhandeln. Hier drei Beispiele:

E-Mail-Missbrauch: Heutzutage können Angestellte innerhalb kürzester Zeit rassistische, sexistische und andere unerwünschte Botschaften an eine nahezu unbegrenzte Zahl von Leuten schicken. Was kaum einer weiß: Der Arbeitgeber ist verantwortlich für den Inhalt der elektronischen Briefe.

Informationslecks: In einer Welt, in der Freund und Feind nur einen Mausklick voneinander entfernt sind, ist es ein Leichtes, dass - auch ungewollt - vertrauliche Informationen in die falschen Hände gelangen. Ein falscher Klick im Adressbuch des Mail-Programms, und schon ist möglicherweise die Katastrophe perfekt.

Gerätemissbrauch: Über das Internet lassen sich auch umfangreiche Datenmengen mühelos senden und empfangen. Dennoch hat die Technik Grenzen gesetzt, und aus Spaß kann schnell Ernst werden: Ein Angestellter eines Versicherungsunternehmens erhielt im Dezember 1998 eine E-Mail mit einem netten, allerdings nicht so kleinen Computerspiel als Anhängsel. Er schickte es an ein paar Kollegen im Haus, diese mailten es weiter, und innerhalb von 48 Stunden war das interne E-Mail-System wegen Zehntausenden kleiner unschuldiger Botschaften zusammengebrochen.