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Beste Informatik-Studienleistung an der Uni Karlsruhe:


12.03.1982 - 

Erfolgreich mit Transitionsnetzen

KARLSRUHE (pi) - Den Kienzle Preis für Informatik erhielt Wolfgang Rosenstiel für die beste Studienleistung im Jahre 1981 im Fach Informatik an der Universität Karlsruhe. Das Thema der prämiierten Abschlußarbeit: "Untersuchungen zur Modellierung von Register-Transfer-Abläufen mit Registernetzen".

Seit längerer Zeit läuft am Institut für Informatik IV der Universität Karlsruhe (Leitung Prof. Dr. Detlef Schmid) ein Forschungsprojekt über "Beschreibungsverfahren für den Entwurf von Schaltungen". In diesem Rahmen wurde mit den "Transitions-Netzen", einer speziellen Form von "Petri-Netzen", ein Beschreibungsverfahren entwickelt, welches sich besonders für den rechnergestützten Entwurf von komplexen Hardware-Systemen (VLSI) eignet.

Wolfgang Rosenstiel untersuchte in seiner Arbeit die bis dahin erzielten Ergebnisse auf ihre Grenzen hin und entwickelte Erweiterungen zu den Netzen, um in der Anwendung erkannte Probleme zu beheben. Die Ergebnisse werden wieder als Fortschritt in die Praxis eingebracht. Das thematische Umfeld der Rosenstielschen Arbeiten ist in der Höchstintegration (VLSI) für zukünftige Computersysteme zu suchen.

Die äußerst komplexen Entwurfsund Produktionsverfahren erfordern ausgereifte Methoden und Hilfsmittel zur Formalisierung der sonst nicht mehr überschaubaren Strukturen. Das Beschreibungsverfahren mit Registernetzen kann für den automatisierten logischen Entwurf ähnlich bedeutend eingestuft werden wie beispielsweise die Mead-Conway-Methode für die Formalisierung des Hardware-näheren Schaltbild- und Layout-Entwurfs.