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04.06.1999 - 

US-Justiz stimmt Platinum-Übernahme zu

Erfolgreiche Servicesparte beschert CA ein Umsatzplus von elf Prozent

MÜNCHEN (CW) - Mit einem Umsatzanstieg von elf Prozent schloß der Softwarekonzern Computer Associates (CA) sein viertes Quartal ab. Um den gleichen Prozentsatz verbesserte CA auch den Umsatz im Fiskaljahr 1999. Vor allem Dienstleistungen sowie Client-Server-Produkte sorgten für eine positive Bilanz.

Sein viertes Quartal beendete der amerikanische Softwarekonzern mit einem Umsatzwachstum auf 1,63 Milliarden Dollar. Im Vorjahreszeitraum beliefen sich die Einnahmen auf 1,47 Milliarden Dollar. Zulegen konnte das Unternehmen auch beim Gewinn: Er kletterte auf 457 Millionen Dollar oder 83 Cents pro Aktie. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 1998 verdiente CA 422 Millionen Dollar, beziehungsweise 75 Cents pro Anteilschein. Allerdings sind in diesen Zahlen die Aufwendungen für die geschei- terte Übernahme der Computer Science Corp. (CSC) nicht berücksichtigt.

Mit einem Wachstum von 121 Prozent auf 93 Millionen Dollar zählte die Sparte Professional Services zu den umsatzstärksten Bereichen. Außerdem trugen Client-Server-Produkte zum Anstieg bei: Hier stiegen die Einnahmen von 640 Millionen im Vorjahrszeitraum auf 802 Millionen Dollar.

Für das gesamte Geschäftsjahr 1999 konnte CA ein Umsatzplus von elf Prozent auf 5,25 Milliarden Dollar verbuchen. Im Fiskaljahr 1998 nahm der Software-Anbieter 4,72 Milliarden Dollar ein. Der Gewinn beläuft sich auf 1,3 Milliarden Dollar, beziehungsweise 2,31 Dollar pro Aktie. Das vorherige Geschäftsjahr beendete CA mit einem Gewinn von 1,19 Milliarden Dollar oder 2,10 Dollar pro Börsenpapier, wobei auch hierbei die Aufwendungen der geplatzten CSC-Übernahme nicht einfließen.

Ferner teilte CA mit, man habe sich mit dem US-Justizministerium über die Übernahme der Platinum Technology für 3,5 Milliarden Dollar geeinigt. Dabei wurde Computer Associates zur Auflage gemacht, auch weiterhin sechs Platinum-Produkte zum Verwalten von Großrechnern zu vertreiben, obwohl diese mit CA-Erzeugnissen konkurrieren. Auf diese Weise will das Ministerium einer Marktkonzentration bei dieser Software entgegenwirken. Damit ist der Weg für die Großakquisition frei. Durch den Kauf sieht sich Computer Associates gut gerüstet, sein Produkt- und Dienstleistungsangebot um E-Commerce, Data-Warehousing, Enterprise-Management sowie Anwendungsentwicklung zu erweitern.