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04.03.1977 - 

Ausbildungstechnik:

Erfolgskontrolle im Griff

WILHELMSHAVEN (CW) - Ausbildung heißt: Es ist nicht wichtig, wieviel einer gelernt hat, sondern was er davon parat hat. Oft handelt es sich bei Wissen um Schätze, die so tief vergraben werden, daß de mancher nie wieder findet. Erfolgskontrolle von Ausbildungsmaßnahmen ist deshalb nur selbstverständlich. Die Wilhelmshavener Adv/Orga F. A. Meyer KG - seit 10 Jahren dabei, EDV-Personal auszubilden und den Benutzern von Methoden und Techniken der Organisationsplanung, des System-Engineering und der Softwaretechnologie auf die Sprünge zu helfen - glaubt nun, diese Erfolgskontrolle im Griff zu haben.

Für Günther Lueth, bei Adv/Orga für den Geschäftsbereich "Orgaware" zuständig, ist das Zusammenwirken von Ausbildungstechnik und dreistufiger Kontrolle der entscheidende Kniff: Seit zwei Jahren wird am Jadebusen Wissen "erfolgreich mit interaktioneller Problemlösungs- und Kommunikationstechnik" (so die Adv/Orga-Selbstdarstellung) vermittelt. Dahinter verbirgt sich nichts weiter als: Der Referent überflutet die Zuhörer nicht frontal mit Informationen, sondern durch Fragen der Hörer, durch Informationsbeiträge, die der Seminarteilnehmer zur Sache liefert entsteht eine Problemlandschaft, die dann gemeinsam durchgeackert wird. Gälte es, die Cheopspyramide nach diesem System zu "erarbeiten" so würden also der Vortragende sein akademisches, die Zuhörer ihr via Neckermann-Reisen erworbenes Wissen an Pinwände projizieren und von dort in Einzelfragen "abarbeiten".

Der Erfolg der Lernmethode erscheint zunächst logisch: Erarbeitetes Wissen ist greifbares Wissen. Dennoch verläßt sich Lueth nicht nur auf das empirische Begreifen: Mit der gleichen Abfragetechnik (Checklisten, Fragebogen), die zur Wissensvermittlung dient wird auch die Wissenskontrolle durchgeführt. Diese in drei Phasen:

- Während und nach Ende des Seminars.

- Während des Einführungszeitraumes (im Unternehmen).

- Am Ende des Einführungszeitraumes.

Wichtig ist deshalb, daß die Unternehmen mitspielen - um in der Anwenderphase noch kontrollierenden Kontakt zu haben.