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25.04.1980 - 

Bildentwurfstool "SE-Bild":

Erforschen, was hinter der Maske steckt

BAD NAUHEIM (to) - Klarheit über syntaktische und formale Fehler im Bildschlrmlayout sofort nach dessen Programmierung soll das Prüfsystem "SE-Bild" der Systemprogrammierung I. Perthen schaffen. Ohne Unterbrechung des Online-Praxisbetriebes, verspricht das Beratungsunternehmen, sei die Kontrolle und gegebenenfalls die Patchkorrektur einer Maske unter Zuhilfenahme von vorgegebenen Prüfmoduln möglich.

SE-Bild wurde als Dialogprogrammierwerkzeug für Univac Serie-90-Anwender entworfen und stützt sich auf OS/3 und VS/9. Softwaremäßig verlangt es IMS/90 oder RTCP/90. Schon während der Bildbeschreibung kann der Programmierer mit diesem Tool die Datenfelder überprüfen. Sowohl einfache Funktionen wie rechts- und linksbündiges Einstellen der Zeichen im Datenfeld mit wahlweisem Auffüllen durch Sonderzeichen, definitionsabhängige Wertkontrolle, Eingabeartüberprüfung (numerisch, alphanumerisch etc.) als auch umfangreiche Abhängigkeitsüberprüfungen der unbedingten ( Eingabe in einzelne Felder bei bestimmten Datenkombinationen können nach Herstellerangaben mit dem Werkzeug gecheckt werden. Feldeditieren und Schützen eines Feldes sowie der Aufbau

einer Schlüsseltabelle gehören angeblich ebenfalls in den Aufgabenbereich des Paketes.

Das komplette Entwicklungssystem für: Bildbeschreibungen und Bildprüfungen besteht aus einem Syntaxchecker für Bildbeschreibung und Bildprüfung, Dokumentationsprogrammen für Bildentwurf und Satzbeschreibung, einem Generator für verdichtete Masken-/Regelbeschreibungen, Standardmoduln für die Bildein- und-

ausgabe, die im Speicher liegenden Masken-/Regelbeschreibungen abarbeiten und die benötigten Bilder prüfen und aufbereiten, Testprogrammen und -dateien zum Maskensoforttest und einer Patchroutine.

SE-Bild unterstützt die Programmiersprachen Cobol und Assembler, die RPG-Integration ist zur Zeit in Planung. Die Bildbeschreibung ist für alle Programmiersprachen im wesentlichen gleich. Im Dokumentationteil muß zur Satzbeschreibung allerdings die Sprache angegeben werden. Außerdem kann der Benutzer in Assemblerprogrammen wählen, ob er das Coding der Bildverarbeitung einbauen lassen will oder ob er die unter IMS/90 vorhandene Möglichkeit der Subprog-Technik ausnutzen möchte. In Cobolprogrammen muß mit der Subprog-Technik oder dem "Hinzulinken" des Bildverarbeitungsmoduls gearbeitet werden.

Die Bildmasken-Regeldefinition, die in das Benutzerprogramm implementiert wird, sorgt zusammen mit dem im Aktionsprogramm eingebauten Aufbereitungscoding dafür, daß SE-Bild keine zusätzlichen Plattenzugriffe benötigt, mit denen das Dialogsystem belastet würde.

Pro Aktionsprogramm können maximal 99 Masken bearbeitet werden, je Maske sind bis zu 999 Felder zulässig. Unterstützt werden die Bildschirme Uniscope 100, 200 und alle dazu kompatiblen Fabrikate sowie UTS 400. Letzterer läßt hardwaremäßig nur bis zu sieben ungeschützte Datenfelder pro Eingabezeile zu. Das Programmierunternehmen erklärt, daß sein Produkt auf eine eventuelle Änderung dieser Beschränkung bereits vorbereitet ist.

Für OS/3 beträgt der Preis des Entwicklungssystems einschließlich einem Jahr Wartung 6000 Mark, für VS/9 sind es 8000 Mark. Eine sechswöchige Probezeit ist von Perthen vorgesehen.

Informationen: Systemprogrammierung I. Perthen, Postfach 1352, 6350 Bad Nauheim.