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10.08.1984 - 

Schweden verbesserten Gewinnspanne:

Ericsson-Aktie in der Korrekturphase

Nach Ansicht des amerikanischen Brokerhauses Merrill Lynch wird die schwedische "Telefon"-Gesellschaft M. Ericsson in nächster Zukunft zu einem bedeutenden Machtfaktor am Weltmarkt für Telekommunikationseinrichtungen avancieren.

Darüber hinaus sei auch bei Datenendgeräten und Nebenstellenanlagen sowie im weiten Feld der Büroautomation und -kommunikation zunehmend mit den Schweden zu rechnen. In einer Analyse der künftigen Erfolgschancen des Unternehmens stellt Merrill Lynch anerkennend fest, daß Ericsson sich in jüngster Zeit nicht nur im traditionellen Geschäftsbereich Einrichtungen für öffentliche Telefonnetze trotz wachsender Konkurrenz sehr achtbar geschlagen habe, sondern, daß zudem die neueren Unternehmenszweige Datenverarbeitungsgeräte und Mobile Telefoneinrichtungen früher als erwartet beachtliche Erfolge erzielen konnten.

Trotz höherer Personalkosten, größerer Ausgaben für die Einführung neuer Produkte und anhaltender Probleme im Geschäft mit Lateinamerika sowie im Kabelbereich konnte Ericsson 1983 eine leichte Verbesserung seiner Gewinnspannen erzielen. Dazu haben besonders die um 30 Prozent höheren Umsätze und die positiven Auswirkungen früherer Aufwendungen für Forschung und Entwicklung beigetragen. Im laufenden Geschäftsjahr dürften sich die Gewinnspannen nach Ansicht von Merrill Lynch weiter verbessern, so daß für 1984 mit einem Gewinnwachstum von 21 Prozent und für 1985 von 17 Prozent zu rechnen ist.

Vor diesem Hintergrund hält Merrill Lynch die Aktie von Ericsson, die in den Vereinigten Staaten im Freiverkehr als Depositenzertifikat gehandelt wird, sowohl unter mittel- als auch unter langfristigen Gesichtspunkten für kaufenswert. Derzeit scheint sich das Papier allerdings in einer bedeutenden Korrekturphase zu beenden. Die relativ geringe Stärke läßt nach Ansicht des Brokers darauf schließen, daß eine weitere Testphase der Stützungszonen und eine Stabilisierung notwendig sind, bevor es zu einer größeren Aufwärtsbewegung kommt.

Vorsichtiges Engagement

Der japanische Aktienmarkt wird laut BfG immer abhängiger vom internationalen Börsengeschehen. Dies treffe auch für die japanischen "Blue Chips" zu. Trotz allgemein hervorragender Ertragslage sollten daher nur Engagements in ausgewählten Gesellschaften eingegangen.