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26.09.1986

Ericsson soll DEC im Bankgeschäft helfen

CANNES/STOCKHOLM (CW) - Gemeinsam mit dem schwedischen Hersteller Ericsson Information Systems AB (EIS) will sich die Digital Equipment Corp. (DEC) einen besseren Platz im Wettlauf um das weltweite Bankengeschäft erobern. Ein Kooperationsvertrag sieht vor, daß Systeme mit VAX-Hardware und Ericsson-Peripherie von beiden Partnern vermarktet werden.

Auf der DECville-Ausstellung in Cannes und auf der Pariser Messe Sicob zeigte DEC bereits erste Ergebnisse der kürzlich begonnenen Zusammenarbeit. Die EIS, Computer- und Kommunikationstochter des Telefonanlagenherstellers Ericsson, steuerte zu einem Kassenarbeitsplatz die Terminals und Tastaturen, den Ausweiskartenleser, die PIN-Einheit, den Journaldrucker und den Sparbuchdrucker bei, während als CPU ein Microvax-II-Rechner dient. Bis die Produkte wie vorgesehen in Europa und den USA auf den Markt kommen, wird jedoch noch einige Zeit vergehen. Die speziellen Vertriebsnetze für diese Branche sind noch nicht aufgebaut.

Pläne, sich stärker im Bankensektor zu engagieren; gibt es bei Digital Equipment schon seit längerem, ohne daß der Konzern in diesem Markt bisher mehr als eine Nebenrolle spielte. Die Wahl des Partners, der ebenfalls nicht zu den großen Lieferanten der Bankwelt zählt, überraschte die Branche. Einige Beobachter spekulieren nun, daß sich DEC vor allem für das Know-how der Schweden auf dem Gebiet der Telekommunikation interessiert.