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17.08.2001 - 

Internationale Aktivitäten werden zusammengefasst

Ericsson stärkt seine Servicesparte

MÜNCHEN (ave) - Ericsson Business Networks, ein Tochterunternehmen des Handy-Spezialisten, will sein Engagement im Bereich Services verstärken. Die in insgesamt 18 Ländern getrennt agierenden Divisionen sollen unter einem neuen Namen zusammengefasst werden.

Den Namen Ericsson bringen die meisten vor allem mit Handys und Infrastruktur für Mobilfunknetze in Zusammenhang. Doch der Hersteller engagiert sich auch im Bereich der Unternehmensnetze: Die Tochtergesellschaft Ericsson Business Networks (EBN) begleitet Firmen unter anderem bei der Planung und Realisierung ihrer IT-Infrastruktur. Dabei versteht sich EBN in den Worten von Geschäftsführer Andreas Wagner als "System- und Netzwerkintegrator, der Sprach-, Daten- und Mobilitätslösungen für den Kunden migriert".

Seit März 2001 hat der Dienstleister die Apax Europe IV als Finanzpartner im Boot. 80 Prozent an EBN hält Apax, 20 Prozent befinden sich noch im Besitz der Muttergesellschaft Ericsson. Die Lockerung der Bindung an Ericsson hat zur Folge, dass EBN nun unabhängiger und flexibler agieren kann. Das beinhaltet die Möglichkeit, bei der Projektarbeit stärker als bisher auch Produkte von Herstellern wie Cisco, Rockwell oder Applix einzubeziehen.

Dennoch stellt Ericsson Business Networks nach wie vor einen der wichtigen indirekten Vertriebspartner der Konzernmutter dar, von der es unter anderem Produkte wie die TK-Anlage "MD 110", die Call-Center-Lösung "Solidus Ecare 2.0" oder die VoIP-Lösung "Webswitch 2000" im Programm hat.

EBN hat außerdem mit "Integration Services" einen neuen Bereich geschaffen. Dieser soll beispielsweise Kunden dabei helfen, in Call-Centern die Verbindung zwischen der TK-Welt und dem Customer-Relationship-Management-(CRM-)System herzustellen oder bei der Einführung von Unified-Messaging-Systemen die Schnittstellen der einzelnen Komponenten anzupassen.