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26.03.1993 - 

Fuer eindimensionale Anordnungen

Erkennungskomponente hilft bei der Suche nach Grafiken

Die Suchkomponente sollte so gestaltet sein, dass sie eine gezielte Suche nach den markanten Bestandteilen unterstuetzen kann. Dazu muss sie in der Lage sein, diese Teile zu erkennen und in der Beurteilung, was markant ist, moeglichst mit dem menschlichen Benutzer uebereinstimmen. Welche Komponenten bleiben dem Anwender im Gedaechtnis? Sicher gibt es individuelle Unterschiede, besonders bei komplexen Bildern. Bei einfachen Bildern jedoch erinnern sich verschiedene Personen sehr aehnlich.

Die Erkennungskomponente des von der GMD entwickelten "Grafikdesigners" basiert im wesentlichen auf dem von den beiden amerikanischen Wahrnehmungspsychologen Michael Leyton und Stephen Palmer entwickelten Transformationsmodell der Formwahrnehmung. Palmer macht in diesem Zusammenhang einen Vorschlag zur Berechnung von Gestalten allein auf der Basis raeumlicher Naehe von Bildelementen und der Beziehung zwischen ihnen.

Die Erprobung bei der GMD zeigte, dass Palmers Vorschlag bei den Praesentationsgrafiken nicht ausreicht. Zwei zusaetzliche Methoden seien erforderlich:

- Mehrfachaufloesung: Ein Bild wird mehrfach bearbeitet, wobei die verwendete Aufloesung zunaechst fein ist und dann stufenweise immer groeber wird. Die auf einer Stufe erkannten und gruppierten Objekte sowie die nicht gruppierten Objekte bilden die Eingabe fuer die naechstgroebere Stufe.

- Merkmalsabbildungen: Die in einem Bild enthaltenen Objekte haben eine Vielzahl von visuellen Merkmalen wie Farbe, Helligkeit, Orientierung und Groesse. Mit Merkmalsabbildungen koennen die zu erkennenden Objekte nach Eigenschaften in Kategorien eingeteilt werden.

Ein Werkzeug auf dieser Basis kann eindimensionale Anordnungen von Elementen unterscheiden, was wiederum die Voraussetzung fuer das inhaltsbasierende Auffinden von Grafiken in groesseren Bestaenden ist.