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Deutsche AG meldet Auftrags- und Umsatzzuwächse


09.08.1991 - 

Erneute Milliardenverluste für Bull - 1992 wieder Break-even

PARIS/KÖLN (CW/vwd) - An die zwei Milliarden französische Franc (349 Millionen Dollar) betrug der Nettoverlust der Compagnie des Machines Bull S.A., Paris, im ersten Halbjahr 1991. Der konsolidierte Umsatz ging um vier Prozent auf 15,2 Milliarden Franc (2,7 Milliarden Dollar) zurück.

Im ersten Halbjahr 1990 hatte Bull einen um rund drei Prozent geringeren Verlust ausgewiesen; die Zunahme begründen die Franzosen mit gestiegenen Finanzierungskosten. Das Betriebsergebnis, heißt es von Konzernseite, konnte im Vergleich zum ersten Halbjahr 1990 um 220 Millionen Franc (36 Millionen Dollar) deutlich verbessert werden.

Bis Ende 1992 will der am staatlichen Tropf hängende französische Konzern wieder kostendeckend arbeiten, also operativ mit einem Plus-Minus-Null-Ergebnis aufwarten. Im Zusammenhang mit dieser Zielvorgabe wurde im November 1990 ein Restrukturierungsplan bekanntgegeben. Er sieht "wesentliche Änderungen", so eine Bull-Mitteilung, im internationalen Vertrieb sowie in den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten vor.

Die Bull AG, Köln, steht nach Angaben ihres Sprechers Jörg-Michael Pläsker um einiges besser da als die Konzernmutter. So habe im Halbjahr der Umsatz um sieben Prozent auf 280 Millionen Mark zugenommen, und man rechne bereits im laufenden Geschäftsjahr 1991 mit schwarzen Zahlen nach einem Minus von 200 000 Mark im vergangenen Jahr. Ein "zweistelliger Zuwachs" konnte laut Pläsker beim Auftragseingang verzeichnet werden. Auch das Dienstleistungs-Geschäft sei zuletzt "überdurchschnittlich" gewachsen.

Sparmaßnahmen laufen indes auch bei der deutschen Bull-Gesellschaft. Sie haben sich im ersten Halbjahr unter anderem in der Streichung von zirka 50 Stellen manifestiert - wie Pläsker betont, ohne Entlassungen. Bis Jahresende sollen noch einmal so viele Arbeitsplätze wegfallen. Gegenwärtig führt die Bull AG zirka 1700 Namen auf ihrer Gehaltsliste.