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28.03.2003 - 

IT-Strategien

ERP bleibt Dauerthema

MÜNCHEN (CW) - Upgrades von Enterprise-Resource-Planning-(ERP-) Systemen gestalten sich für Anwenderfirmen häufig strapaziöser als angenommen. Noch brisanter ist das Thema, wenn das ERP-System eines zugekauften Unternehmens integriert werden muss.

Zeitaufwändige und teure ERP-Upgrades schmerzen in Zeiten knapper IT-Budgets besonders. Als ein Hauptproblem entpuppt sich dabei häufig die Pflege von Schnittstellen, insbesondere wenn darüber Applikationen von Drittanbietern eingebunden sind. Als weiterer Rentabilitätskiller gilt die Übernahme von individuellen Anpassungen, mit deren Hilfe die Standardsoftware auf die speziellen Erfordernisse des Unternehmens zugeschnitten wurde.

Strategisch vorbereitet, bieten Upgrades aber auch Chancen zur Konsolidierung von Technik und Geschäftsprozessen. Das erhöht beispielsweise die Möglichkeiten, den technischen Support zu zentralisieren. Ferner lassen sich in einigen Fällen auch Altsysteme ablösen. Deren kostspielige Wartung sowie die aufwändige Pflege entsprechender Schnittstellen kann entfallen, wenn sich die Funktionen in die neue Standardlösung übernehmen lassen.

Deutlich komplexer wird das Thema ERP, wenn es gilt, das System eines zugekauften Unternehmens in die eigene Plattform zu integrieren. In Deutschland wechseln im Durchschnitt knapp 2000 Unternehmen jährlich den Eigentümer. Die Informationstechnik der Unternehmen ist dabei ein häufig unterschätzter, heikler Verhandlungspunkt. Und auch bei der praktischen Umsetzung gilt es viele Fallstricke zu beachten.

Diese und weitere Beiträge rund um das Enterprise Resource Planning lesen Sie auf Computerwoche online unter der Rubrik IT-Strategien. (rg)