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29.03.2002

ERP-Telegramme

Austausch von Finanzdaten über XML

Der ERP-Hersteller Baan mit deutschem Sitz in Hannover will das XML-basierende Protokoll Interactive Financial Exchange (IFX) in die iBaan-Produktfamilie integrieren. IFX erlaubt das Übermitteln von Finanzdaten zwischen Unternehmen und Banken. Durch die Einbindung dieser Technik in ERP-Software ergeben sich für Firmen Einsparungen bei der Abwicklung von Geldtransaktionen. Wann Baan IFX implementiert haben wird, steht jedoch noch nicht fest. Das IFX Forum (www.ifxforum.org) definiert die XML-Spezifikation. Zu den Mitgliedern zählen Softwareanbieter wie Microsoft und SAP sowie Geldinstitute wie etwa die Deutsche Bank.

ERP-Software auf SQL Server

Die Firma Nissen & Velten Software GmbH aus Stockach hat ihre ERP-Lösung "SQL-Business" an Microsofts Datenbanksystem "SQL Server" angepasst. Bisher lief das Produkt nur unter den Datenbanken von Oracle und Centura. Das Produkt enthält Funktionen zur Finanz- und Anlagenbuchhandlung sowie Module für den Versand, Einkauf und Verkauf. Die Datenbank ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss vom Kunden separat erworben werden. Ohne die Datenbanklizenz belaufen sich die Kosten für eine Installation des ERP-Produkts auf etwa 10000 Euro.

Automatischer Posteingang in R/3

Statt der manuellen Dateneingabe von Listen, Rechnungen und sonstigen Belegen in SAP R/3 können Firmen ein Automatisierungswerkzeug der Firma Paradatec aus Braunschweig nutzen. "Prosar-Aida" klassifiziert Freiformdokumente und extrahiert relevante Daten. Die Informationen lassen sich synchron in ein R/3-System einbinden. Nach Angaben des Herstellers können dem SAP-Anwender die so gewonnenen Geschäftsdaten in seinen Arbeitskorb zugestellt werden. Ruft dieser ein Dokument aus diesem Eingangskorb auf, zum Beispiel eine Rechnung, erhält er die Daten in einer Maske angezeigt und kann sofort mit der fachlichen Prüfung beginnen, da die Eingabe für ihn entfällt. Unternehmen betreiben die Paradatec-Software entweder als eigenständiges System oder binden sie in Capture-Frontends ein, etwa "Kofax Ascent Capture" oder "Inputaccel" von Actionpoint. Auf diese Weise können Firmen Dokumente automatisch erfassen und gleichzeitig elektronisch archivieren. Der Versicherer DKV nutzt die Software und verarbeitet bis zu 200000 Dokumente pro Tag.