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22.08.1975

Erschwernisse für Gebraucht-Geschäft

WALTHAM/KÖLN - Erhebliche Aufruhr hat in den USA verursacht, daß Honeywell Information Systems (HIS) Kunden mit gekauften Systemen in einem Brief daran erinnert hat, daß alle Systemprogramme Eigentum von HIS bleiben, also nicht übertragbar sind. Desweiteren wies Honeywell darauf hin, daß bei Erwerb einer Anlage von Dritten der Käufer nicht automatisch eine HIS-Wartungsgarantie bekommt.

Computerworld berichtete am 6. 8. 1975 auf Seite 1, daß ein Anwender, der sich für den Kauf einer H-Anlage auf dem Second-Hand-Markt entschieden hatte, von einem Honeywell-Vertriebsmann darüber aufgeklärt wurde, daß er das System erst nach Zahlung einer einmaligen Software-Lizenzgebühr von 17 000 Dollar einsetzen dürfe. Darüber hinaus seien - so der HIS-Mann - für die Pflege und Wartung der Programme monatlich zwischen 585 und 1000 Dollar an Honeywell zu zahlen.

A. Monosson, der Vorsitzende des Verbandes der amerikanischen Gebrauchtcomputerhändler, vermutet hinter der Honeywell-Policy mehr: "Das ist ein sicheres Zeichen dafür, daß der Konzern keine Neuanlagen mehr verkaufen will und sich vermutlich aus dem Computergeschäft zurückziehen wird." Die Honeywell Bull-Zentrale in Köln: "Blödsinn!" de