Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

21.06.1991

Erst der Spaß, dann das Vergnügen

Sebastian Trauerwein, Information Resources Manager

Satire, befand neulich ein Anrufer, käme in der CW leider etwas zu kurz. Dem kann Trauerwein nicht einmal widersprechen, obwohl er ja den Verdacht hat, daß das ganze Heft satirisch gemeint ist. Informationen Über Unix, über Portabilität, über offene Systeme: Der Markt - a) die Anbieterseite - würde sie nicht hergeben; der Markt - b) die Anwenderseite würde sie nicht freiwillig aufnehmen. Also muß ihre Verbreitung bürokratisch organisiert werden. Das ist wie mit den Diensten der Verkehrspolizei an einem Wiesenwochenende, wenn die Oktoberfest-Besucher im eigenen Auto angeschickert nach Hause fahren wollen. Wem die Erklärung zu kompliziert ist: Versuchen Sie mal, mit einem Mainframe-Spezialisten C zu reden! Doch zurück zu unserem Thema: Satire ist, wenn man trotzdem ... ! Nur hat die DV-Branche eben momentan nichts zu lachen. Oder? Die Bundespost will bis 1996 ihre Abteilungsrechner IBM 8100/9370 ausmustern und auf Unix umstellen.

Findet Sebastian eher zum Weinen. Schwarz-Schilling hätte die proprietären Kisten gar nicht kaufen dürfen. Weiß doch jeder, daß Big Blue ein Befürworter offener Systeme ist. Trauerwein muß sich ermahnen: Schluß jetzt, bevor es zu albern wird.