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Erstarkter Dollar drückt Ergebnis von Oracle im 2. Quartal

19.12.2008

REDWOOD CITY (Dow Jones)--Die Oracle Corp, Redwood City, hat im zweiten Quartal aufgrund der Erholung des Dollars einen leichten Rückgang des Nettogewinns auf 1,296 (1,303) Mrd USD verbucht. Je Aktie ergaben sich nach Angaben des Softwarekonzerns vom späten Donnerstag unverändert ein Gewinn von 0,25 USD. Die vorübergehende Befestigung des Dollar schmälerte das Ergebnis um 0,04 USD je Anteil.

Vor Sonderposten liege das Ergebnis je Anteil mit 0,34 USD um 9% über dem Vorjahreswert, hieß es weiter. Lege man konstante Wechselkursen zugrunde so errechne sich ein Ergebnis von 0,37 USD, ein Plus von rund 10%.

Mit einem Umsatzplus von 6% auf 5,61 Mrd USD verfehlte der Konkurrent der deutschen SAP die Erwartung der Analysten von 5,8 Mrd USD. Außer dem erstarkten Dollar bekam Oracle auch die Zurückhaltung bei den Investitionsausgaben zu spüren.

In den drei Monaten per Ende November legte der Software-Umsatz um 8% auf 4,5 Mrd USD zu. Bei neuen Lizenzen verzeichnete Oracle einen Rückgang um 3% auf 1,6 Mrd USD.

Bei Vorlage der Erstquartalszahlen hatte der Konzern für das zweite Quartal 2008/09 - basierend auf der Annahme konstanter Wechselkurse - einen Umsatzzuwachs um 12% bis 15% in Aussicht gestellt. Das Ergebnis je Aktie sah er auf GAAP-Basis bei 0,26 bis 0,27 USD. Auf Non-GAAP-Basis hatte Oracle einen Gewinn von 0,35 bis 0,36 USD anvisiert.

Für das laufende dritte Quartal erwartet CFO Jeff Epstein nach Angaben vom Donnerstag bei konstanten Wechselkursen ein Ergebnis vor Sonderposten (Non-GAAP) von 0,34 bis 0,36 USD je Aktie. Bei aktuellen Kursen sei mit 0,31 bis 0,33 USD zu rechnen. Der Umsatz mit neuen Lizenzen dürfte gemessen in aktuellen Wechselkursen stagnieren bzw um bis zu 10% abnehmen. Bei konstanten Wechselkursen könnte der Lizenzumsatz um bis zu 8% zurückgehen.

Oracle schaue sich weiterhin nach kleinen Zukaufmöglichkeiten in relevanten Bereichen um, führte CEO Larry Ellison auf einer Telefonkonferenz aus. Geprüft würden auch einige größere Deals, "sofern der Preis stimmt".

Oracle habe zwar keinen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung, führte ein Analyst an. Der Konzern verstehe es aber, die Kosten zu managen, sagte der Analyst unter Verweis auf die operative Marge (Non-GAAP) im zweiten Quartal von 46% (41%).