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23.06.1989

Erste EISA-Rechner kommen Ende 1989

MENLO PARK (IDG) - Nach Angaben von Gary Stiniac, Vice President of Systems Engineering bei Compaq, stellt der 386 die optimale Plattform für den EISA-Bus dar. Der 486 befindet sich zur Zeit noch im Teststadium, einige Bugs und Errors müssen noch korrigiert werden.

Stimac kündigte gegenüber der US-amerikanischen CW-Schwesterzeitschrift "Infoworld" die ersten EISA-Rechner für das vierte Quartal dieses Jahres an. Zur Zeit liefert Intel die ersten Samples der EISA-Chips aus, auf deren Basis die Prototypen erstellt werden. Kritiker des EISA-Busses hatten in der letzten Zeit darauf hingewiesen, daß der Bus bei Übertragungsgeschwindigkeiten von mehr als 20 Megahertz möglicher weise den Datentransfer nicht mehr (...)angen kann.

Darauf antwortete Stimac, daß EISA in erster Linie dafür konzipiert wurde, den 1/0 zu steuern. Zur Zeit erfordern Laufwerke den schnellsten I/O-Durchsatz, Lind der liege noch unter 20 Megahertz. Innerhalb der nächsten fünf Jahre werde man EISA soweit weiterentwickeln, daß er auch schnellere 1/O-Frequenzen managen kann.

Einsatzmöglichkeiten für den 32-Bit-Bus sieht Stimac besonders im Bereich von Hochgeschwindigkeits-Netzwerk-Karten und für Laufwerks-Controller auf 32-Bit-Basis. Bei Compaq wird nach Stimacs Angaben zur Zeit eine solche Karte entwickelt. Außerdem sollen auch Betriebssystemversionen von Netware, OS/2-LAN-Manager und Unix entwickelt werden, die EISA unterstützen.

Standard Microsystems beispielsweise arbeitet an einem Arcnet-Controller, der EISA-Eigenschaften nutzt, um das Netz mit Leistungsmerkmalen auszustatten, die bisher nicht möglich waren. Ein Sprecher des Unternehmens versprach den Anwendern "ultrahohe Leistung" mit dem neuen Adapter.

Eine Token-Ring-Karte ist bei der Proteon Inc. in Arbeit. Die Karte wird zwei Übertragungsgeschwindigkeiten - 4 und 16 Megabit je Sekunde - unterstützen.