Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

25.03.1994

Erste Erfolge als File- und Print-Server Windows NT: Wenig Konkurrenz fuer Server-Systeme unter Unix

25.03.1994

FRAMINGHAM (IDG) - Unix-Anwender sind schwer von Windows NT zu ueberzeugen. Lediglich als File- und Print-Server konnte Microsoft erste Erfolge verbuchen, wenn der Windows-Spezialist mit seinem neuen Betriebssystem gegen Novells Netware antritt. Als High-end- Server wird Windows NT jedoch nicht akzeptiert.

"NT kann Unix im High-end-Bereich einfach nicht ersetzen", urteilt Barnaby Sheridan, Analystin beim Rechnerhersteller Sequent, der sowohl Unix- als auch NT-Systeme verkauft. Der Grund fuer die mangelnde Akzeptanz liegt vor allem darin, dass DV-Manager die Leistungen von High-end-Servern an Grossrechnerfaehigkeiten messen.

"Wo riesige Rechner in Clustern zusammenarbeiten, ist Unix klar im Vorteil", raeumt selbst Bill Cornfield ein, der als President der New Yorker Windows Support Group auf der Microsoft-Seite steht. Fuer Cornfield ist klar, dass Windows NT dem Unix-Betriebssystem vorerst nur auf der Abteilungsebene Konkurrenz machen kann. Der Schluessel zum Erfolg seien hier auf jeden Fall Datenbankprodukte wie Microsofts SQL-Server oder Oracle.

Erste Verkaufserfolge von Microsoft bestaetigen zumindest teilweise Cornfields Prognose. Vor allem die Topunternehmen der US-Industrie setzen inzwischen Windows NT ein, allerdings "fast nur auf Abteilungsebene zum Versenden von Dateien und E-Mails", wie Martin Lindal von Lindal Cedar Holmes in Seattle, Washington, berichtet. Dort werden als Server die proprietaeren HP-Systeme der Serie 3000 eingesetzt.

Doch langsam gewinnt NT an Boden. Der Grund dafuer liegt vor allem in den Softwarekosten. Michael Drips, Entwickler eines Telecomunternehmens in Florida, erlaeutert den Unterschied: "Die Tabellenkalkulation Lotus 1-2-3 ist fuer Unix weit teurer als fuer Windows."