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25.04.1997 - 

Kalender, Mail-Clients, Tools

Erste Java-Anwendungen für den Desktop erhältlich

25.04.1997

Bis dato firmierte Corels "Office for Java" als die Vorzeigeanwendung für den Java-Einsatz am Desktop. Das Büropaket der kanadischen Company http://www.corel.com hat mittlerweile das Betastadium erreicht und kann von deren Web-Seite heruntergeladen werden.

Neben diesem etablierten Softwarehaus kommen aber auch zahlreiche kleinere Anbieter mit Java-Programmen auf den Markt. Einer davon ist die Digerati Corp. http://www.digerati.net , die mit "Supermail" einen plattformunabhängigen Mail-Client anbietet. Das Produkt beherrscht die Standards Post Office Protocol (POP 3) und Interactive Mail Access Protocol (Imap4). Zusätzlich im Portfolio hat der Hersteller "Discussor", einen in Java programmierten News-Reader und "Skipper", ein Netzwerk-Tool.

Die Webman Technologies Inc. http://www.timecruiser.com gab kürzlich ihre Kalendersoftware "Time Cruiser" frei. Das Produkt besteht aus einer Client- und Server-Komponente und eignet sich als Gruppenterminplaner. Laut Hersteller lassen sich damit beliebige Daten, darunter auch Multimedia-Inhalte, mit Terminen verknüpfen.

Einen Multiuser-fähigen Personal Information Manager (PIM) kann die Steam Communications Inc. http://www.steamcom.com mit "Inter-PIM" vorweisen. Das Produkt beinhaltet einen Kalender, einen Kontakt-Manager und einen E-Mail-Client. Letzterer unterstützt das Simple Message Transfer Protocol (SMTP), POP 3 und Imap4, Alias-Namen, MIME-Anhänge und diverse Sortierfunktionen. Eingebaut sind zudem eine Reihe von Mail-Filtern. Die Stand-alone-Ausführung kann kostenlos vom Web-Server des Anbieters heruntergeladen werden.

Vom Desktop zum Webtop

Ähnliche Funktionen wie Inter-PIM, aber zusätzliche Features für das Projekt-Management weist "Intraplan" von Intra 2000 http://www.intra2000.com auf. Der Hersteller bewirbt zudem das integrierte 3D-Reporting.

Einen Beitrag zur Umwandlung des Desktops in einen Webtop leistet auch die Webflow Corp. http://www.webflow.com mit "Same Page". Wie der Firmenname schon verspricht, verfügt die Software über typische Funktionen für die Teamarbeit. Das zentrale Management von Arbeitsabläufen erfolgt auf dem Server.

Eine wesentliche Groupware-Funktion, nämlich Diskussionsforen, können Anwender im Intranet über das Network News Transfer Protocol (NNTP) abwickeln. Ein in Java programmiertes Front-end bietet die Fractal Images Company http://www.fractals.com mit "Webreader" an. Das Produkt kann HTML-Dokumente anzeigen und beinhaltet Offline-Funktionen. Eine vollwertige Version von Web- reader kann bis zum Herbst kostenlos von der Web-Site des Herstellers heruntergeladen werden.

Einen Beitrag zum problemlosen Austausch von Kalkulationstabellen über das Internet leistet Visual Numerics http://www.vni.com mit "Smarttable" und "Smarttable Pro". Die Software wandelt Excel-Tabellen in Java-Applets um, wobei nach Angaben des Herstellers Spreadsheet-Funktionalität erhalten bleibt. Das Produkt basiert auf Java-Klassenbibliotheken für mathematische und statistische Anwendungen, die der Hersteller separat vertreibt.