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25.08.1995

Erste Produkte erst im Fruehjahr 1996 Intel und Microsoft einigen sich auf Multimedia-Standard

SAN MATEO (IDG) - Intel wird die Multimedia-Technik "Native Signal Processing" (NSP) an Microsofts Multimedia-Programmier- Schnittstelle "Direct-X" anpassen. Bis Mitte September wollen die beiden Firmen ihre Konzepte ueberarbeiten und gemeinsam der Oeffentlichkeit praesentieren. Bei dem Tauziehen hinter den Kulissen habe Microsoft kraeftig Druck auf Intel ausgeuebt, vermuten Brancheninsider.

Die Multimedia-Technik von Microsoft und Intel wird wahrscheinlich "New Baseline Target Platform" heissen und soll ihr Debuet bereits auf Intels Konferenz ueber den "Universal Serial Bus" Ende August haben. Intel wird das NSP-Konzept an Windows 95 anpassen, Microsoft uebernimmt im Gegenzug einige Funktionen aus NSP in die Direct-X-Software.

Intel wird bei NSP vor allem die Verwendung des Echtzeit- Betriebssystems "IA/Spox" aendern. In den ersten NSP-Entwuerfen war vorgesehen, dass dieses Betriebssystem unsichtbar fuer den PC- Benutzer beim Start des Rechners geladen wird, damit der Pentium- Prozessor die analogen Signale der Modemkommunikation oder der Sprachverarbeitung erkennt. Dieses Vorgehen haette aber bedeutet, dass Windows 95 nicht die volle Kontrolle ueber den Prozessor erhalten haette, bei der Verarbeitung analoger Signale haette IA/Spox die Prioritaeten gesetzt.

Nach der jetzt getroffenen Uebereinkunft wird IA/Spox zu einer Treibersoftware umgeformt, die beim Start von Windows 95 geladen wird. Dadurch laufe die Signalverarbeitung unabhaengig vom Prozessor. Die Software arbeite damit nicht ausschliesslich auf Intels Pentium-Prozessoren, sondern koenne auch auf den CPUs von AMD oder Cyrix genutzt werden.