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19.12.1997

Erste Reaktionen auf das Urteil

Microsoft: "Wir sind erfreut, daß der Richter den Vorwurf des Justizministeriums abgewiesen hat, wir hätten den Consent Decree gebrochen. Wir sind uns mit ihm einig, daß die Sachlage hierzu erst noch geklärt werden muß." In Deutschland werde, so Microsoft, kaum ein Anbieter das Bündel aus Internet Explorer und Windows 95 auseinanderreißen. Außerdem werde man in die Berufung gehen.

Joel Klein, Rechtsanwalt des Justizministeriums am Abend der Urteilsverkündung: "Ab morgen können die Kunden wieder den Browser wählen, den sie möchten."

Lori Mirek, Senior Vice-President von Netscape: "Wir haben immer gesagt, daß Microsofts Bundling illegal ist. Die Entscheidung ist ein Sieg für Original Equipment Manufacturers (OEMs), Entwickler und Endkunden."

Roberta Katz, Chefberaterin von Netscape: "Wir freuen uns, daß das Gericht die Wichtigkeit des freien Wettbewerbs bestätigt hat."

Ralph Nader, US-Verbraucherschützer, beklagt, daß der Verurteilung keine Sanktionen folgen. Nach seiner Ansicht glaubt sich Microsofts jenseits der Reichweite von Gesetzen.

Rick Shaw, Cheftechniker bei Poet Software: "Es war ein wenig anmaßend von Microsoft, anderen Leuten vorzuschreiben, was sie ausliefern. Die Gerichtsentscheidung ist vernünftig."

Mike Wagner, Desktop-Maketing-Chef bei Toshiba: "Bislang haben wir unseren Kunden beim Browser noch nie die Wahl gelassen. Wir wissen aber, daß ihre Entscheidung fast ausnahmslos nicht auf Microsofts Internet Explorer 4.0 fallen würde."

Grant Kitching, Sapiens Software: "Microsoft kann beliebige Bündel schnüren, aber der Anbieter muß trotzdem entscheiden dürfen, was er davon verkauft."

Dave Owen, Techniker bei Seagate Software: "Ich bin gegen die Entscheidung. Jeder soll das Recht haben, zu bündeln, was immer er will."