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02.09.1994

Erster europaeischer Kunde fuer das Outsourcing-Angebot Compuserve betreibt das Netz der deutschen Notes-User-Group

MUENCHEN (qua) - Fuer die hiesigen Anwender des Groupware-Produkts Lotus Notes ist in der Compuserve-Zentrale in Columbus, Ohio, ein eigener Rechner reserviert. Die Deutsche Notes User Group (DNUG) ist die erste europaeische Organisation, die den "Compuserve Lotus Notes Service fuer geschlossene Benutzergruppen" in Anspruch nimmt.

Neben dem oeffentlichen Notes-Forum offeriert der Kommunikations- und Informationsnetz-Betreiber neuerdings auch einen geschlossenen Notes-Service. Wie DNUG-Koordinator Christian Christof erlaeutert, hat die Worldwide Association of Lotus Notes Users and Technologists (Walnut) bereits Erfahrungen mit dieser in Europa bislang kaum vermarkteten Compuserve-Dienstleistung gesammelt. Die DNUG folgt diesem Beispiel und bietet ihren Mitgliedern ab sofort an, das Compuserve-Netz fuer ihre Notes-Mails und Datenreplikationen zu nutzen. Laut Christof stehen zehn Compuserve-Mitarbeiter zur Verfuegung, um alle Handling- und Maintenance-Aufgaben - von der Rechnerwartung ueber die Administration bis zum Backup - zu erledigen.

Eigene Loesung kaeme die Mitarbeiter teurer

Eine Aufwandsentschaedigung erhalten die Amerikaner in Form von Anschaltgebuehren, die der jeweilige Notes-User zu zahlen hat. Die Nutzung schlaegt mit 22,80 Dollar pro Stunde zu Buche - zuzueglich eines zu bestimmten Zeiten anfallenden Zuschlags von 7,50 Dollar. "Wenn wir dieses Netz selbst aufbauen wuerden, dann muessten unsere Beitraege wesentlich hoeher sein," konstatiert Christof. Derzeit zahlen Mitgliedsunternehmen 2000 Mark jaehrlich fuer drei namentlich benannte Mitarbeiter. Eine persoenliche DNUG-Mitgliedschaft kostet 700 Mark im Jahr. Auch in bezug auf die Kommunikationsgebuehren kommt dieses Netz-Outsourcing, so Christof, die meisten Mitgliedsfirmen billiger zu stehen als ein potentielles DNUG-Netz in Muenchen oder Augsburg, wo der Schreibtisch des Koordinators steht. An der Anwahl des naechsten Compuserve-Knotens verdiene die Telekom naemlich weniger als beispielsweise an einer Fernverbindung von Hamburg nach Sueddeutschland.