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27.06.2013 - 

Systena

Erstes Tizen-Tablet kommt aus unerwarteter Richtung

Das alternative Betriebssystem Tizen hat noch immer nicht den Weg auf den Markt geschafft. Das soll sich nun aber ändern und ein erstes Tablet den Weg in den Handel schaffen. Die technischen Daten lesen sich dabei garnicht mal verkehrt.

Unter anderem Samsung und Intel arbeiten an Tizen, einem mobilen Betriebssystem, das als Alternative zu den gängigen Plattformen herhalten soll. Samsung hat auch bereits mehrfach ein Tizen-Smartphone angekündigt, aber noch nichtwirklich präsentiert. Nun kommt das erste Tizen-Gerät einerseits als Tablet daher und andererseits nicht vom großen Namen Samsung, sondern von Systena. Der kleine Hersteller aus Japan hat ein entsprechendes Modell nun angekündigt.

Das Systena-Gerät ist das erste Tizen-Tablet.
Das Systena-Gerät ist das erste Tizen-Tablet.
Foto: Systena

Die Hardware-Ausstattung des Tablets von Systena kann sich dabei in einigen Bereichen durchaus sehen lassen. Das 10,1 Zoll große Display des Tizen-Erstlings kommt immerhin mit FullHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel daher, beim Prozessor handelt es sich um einen Quad-Core-Chip mit 1,4 Gigahertz auf Basis des ARM Cortex A9. 2 Gigabyte RAM und 32 Gigabyte interner Speicher sind ebenfalls nicht schlecht. Bei den beiden Kameras mit 0,3 bzw. 2 Megapixel hat Systena dann aber doch gespart. Einen Preis für das Tablet hat der Hersteller noch nicht genannt, im Oktober soll der Verkaufsstart erfolgen.

Das Beispiel Tizen, wenn auch noch in den Kinderschuhen, zeigt, dass es durchaus noch mehr auf dem Markt der mobilen Betriebssysteme gibt als die Platzhirsche von Google, Apple und Microsoft. Mit Firefox OS, Ubuntu for Phone und Jolla / Sailfisch stehen zwei weitere Plattformen relativ kurz davor, mit ersten offiziellen Geräten um die Gunst der Kundschaft zu werben. Sicher werden diese alternativen Betriebssysteme kaum jemals an die Zahlen der großen Plattformen herankommen, Linux im Privatkunden-Bereich ist das beste Beispiel dafür. Schlecht müssen solche Betriebssysteme damit aber noch lange nicht sein, und ein bisschen mehr Auswahl als im Moment würde sicher nicht schaden.

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